Hyundai macht Elektroautos immer mehr zum Verbrenner

Hyundai wollte bei der Entwicklung der elektrischen N-Modelle so viel Verbrenner wie möglich in das Auto packen und simulierte daher nicht nur den Sound, was wir bereits kannten, sondern auch die Gangschaltung. Das wurde am Anfang noch belächelt und später kopiert – mittlerweile hat sich sogar Porsche angeschlossen.

Hyundai N mit mehr Verbrenner-Feeling

Doch Hyundai will es nicht dabei belassen und ist „extrem stolz“ auf diese Idee, bei der man „führend“ blieben möchte. Die nächste Generation an elektrischen N-Modellen soll sich noch „realistischer“ (noch mehr wie ein Verbrenner) anfühlen.

Konkrete Details zum „nächsten Level“ der elektrischen N-Reihe, wie es Hyundai nennt, wollte Manfred Harrer bei Autocar noch nicht nennen, er deutete allerdings Dinge wie „Rückzündungen im Auspuff“ und „Vibration des Autos“ an. Der „Spaß“ steht bei der N-Division an erster Stelle, nicht zwingend der technische Fortschritt.

Bei Hyundai weiß man, dass solche Extras oft als „Fake“ belächelt werden, aber die Kunden mögen es und warum nicht einfach versuchen. Man sei nicht „das ernste Porsche“, ein Hyundai N steht für Fahrspaß und etwas weniger für den Rennsport.

Neue Generation dauert noch eine Weile

Es wird aber noch eine Weile dauern, bis wir diese neue Generation sehen, denn die nächste Plattform der Hyundai Motor Group startet erst 2028, vor 2029 ist also eher nicht mit einem neuen Hyundai Ioniq 5 N oder Hyundai Ioniq 6 N zu rechnen.

Ich persönlich kann mit diesen ganzen Dingen nur wenig anfangen und habe es auch schon mehrmals im Alltag getestet. Wobei, nicht ganz, einen Fake-Sound habe ich im Sportmodus auch ganz gerne. Dinge wie Fake-Gangschaltung oder ein Fake-Auspuffknallen sind aber nicht mein Fall – aber es darf gerne so kommen.

Wenn man damit einen „Petrol Head“ zum Elektroauto holt, gewinnen wir alle, und nur das zählt. Ich hoffe nur, dass bei diesen ganzen Fake-Extras nicht wieder die Mitmenschen wie beim Verbrenner genervt werden. Heißt, das Auto darf gerne im Innenraum zischen und knallen, aber bitte nicht beim Fahren in der Öffentlichkeit.

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