Hyundai wirbt mit der „Mobilität der Zukunft“

Hyundai hat ein neues Infotainmentsystem, welches einige von euch, sofern sie uns intensiver verfolgen, sicher schon kennen. Es nennt sich Pleos OS und wird bei uns in Europa erstmals mit dem Ioniq 3 eingeführt (und in Korea mit dem Grandeur).

Im Innenraum gibt es einen neuen Aufbau mit Displays und Tasten, der an Tesla erinnert (die Software optisch übrigens auch), nur gibt es hier mehr Tasten und ein kleines Display hinter dem Lenkrad. Viel wichtiger ist bei Pleos aber die Software.

Damit bekommt Hyundai (und Kia und Genesis) endlich eine (hoffentlich) gute und verlässliche Software, das war bisher nicht die Stärke der Marken. Und dahinter steckt Android Automotive, auch wenn Hyundai das nicht gerne direkt erwähnt.

Man verzichtet nämlich auf Google, was bedeutet, dass es einen „App Market“ der Hyundai Motor Group gibt. Dinge wie Spotify und YouTube sind dabei, aber man muss sich selbst darum kümmern, dass die Entwickler ihre Apps dort anbieten.

Gleo AI als hauseigene KI

Dazu kommt die Gleo AI, die ein Large Language Model (LLM) nutzt und das wird, wenn ich das richtig verstanden habe, selbst entwickelt, ist also nicht eingekauft. Ich konnte jedenfalls nichts dazu finden, eigentlich würde mich das sehr wundern.

Bis 2030 soll Pleos Connect in rund 20 Millionen Fahrzeugen der Hyundai Motor Group verfügbar sein, nach dem Ioniq 3 dürfte es also Schlag auf Schlag weiter gehen und ich rechne zeitnah mit Facelifts beim Ioniq 5 und weiteren Modellen.

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