IKEA und ImmoScout24 starten KI-Einrichtung in Exposés

IKEA und ImmoScout24 zeigen ab sofort mithilfe künstlicher Intelligenz, wie leer stehende Räume mit IKEA Möbeln eingerichtet aussehen könnten.

Die neue Funktion wird im Rahmen eines Pilotprojekts in einer wachsenden Zahl von Immobilien-Exposés angeboten. Wohnungssuchende können damit bereits während der Suche sehen, wie sich Wohnräume einrichten und nutzen lassen. Die dargestellten Möbel lassen sich außerdem direkt auswählen und im IKEA Onlineshop aufrufen.

IKEA und ImmoScout24 setzen auf KI für virtuelle Einrichtung

Technisch basiert das Angebot auf einer vom globalen Digital-Team von IKEA entwickelten Lösung. Sie analysiert Fotos leerer Räume und ergänzt diese automatisch um Möbel und Wohnaccessoires aus dem IKEA Sortiment.

Die Produktauswahl wurde gemeinsam mit Einrichtungsexperten entwickelt. Laut IKEA werden die generierten Bilder auf eine realistische Darstellung sowie ihre räumliche und visuelle Qualität geprüft.

Die wichtigsten Details im Überblick:

  • KI erstellt automatisch möblierte Ansichten leerer Räume.
  • Verwendet werden reale IKEA Produkte.
  • Möbel sind direkt in den Bildern anklickbar und können anschließend online gekauft werden.
  • Zum Start werden ausschließlich Wohn- und Schlafzimmer unterstützt.
  • Weitere Raumtypen sollen schrittweise folgen.

Ganz neu ist die virtuelle Einrichtung bei ImmoScout24 nicht. Die Plattform bietet bereits eine KI-Wohnvision, mit der Räume in unterschiedlichen Einrichtungsstilen dargestellt werden können. Die Zusammenarbeit mit IKEA ergänzt diese Funktion nun um konkrete, tatsächlich erhältliche Produkte.

Beide Unternehmen wollen das Pilotprojekt anhand der gesammelten Erfahrungen weiterentwickeln. Einen konkreten Zeitplan für eine flächendeckende Verfügbarkeit nennen sie bislang nicht.

Für Wohnungssuchende kann die Funktion durchaus praktisch sein. Gerade bei leeren Zimmern fällt es manchmal schwer, Größenverhältnisse und Einrichtungsmöglichkeiten einzuschätzen. Die KI-Bilder liefern dafür eine zusätzliche Orientierung, ersetzen aber natürlich keinen Blick auf die tatsächlichen Raummaße.


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