Die Meldung, dass die Spitze des Xbox-Teams, Phil Spencer und Sarah Bond, das Unternehmen (bei Sarah Bond ist es angeblich nur eine Frage der Zeit) verlassen, kam für viele überraschend. Auch für Mitarbeiter, so Tom Warren von The Verge.
Microsoft wollte es eigentlich auch erst heute, am Montag, verkünden. Doch IGN bekam Wind davon und wollte eine exklusive Meldung veröffentlichen, dieser kam Microsoft zuvor. Seit dem steht die neue Xbox-Chefin sehr stark in der Kritik.
Sie kommt aus der KI-Sparte, sie hat wenig bis nichts mit Gaming zu tun, ihre Spiele-Historie bei der Xbox, die sie geteilt hat, ist nicht alt und wirkt komisch und allgemein hat man den Eindruck, dass sie jetzt die Hardware komplett eintüten soll.
Microsoft möchte die Xbox nicht verlieren
Doch laut Quelle gibt es eine ernste Angst bei Microsoft, dass man mit der Xbox die letzte große Konsumentensparte verliert und das möchte man nicht. Phil Spencer wollte wohl eh gehen, aber Sarah Bond sollte eigentlich die neue Chefin werden.
Allerdings gibt es wohl ernste Zweifel an der „Xbox everywhere“-Strategie und laut Tom Warren, so schreibt er es jedenfalls in seinem Newsletter, möchte Microsoft wirklich „einen Wendepunkt“ der Xbox anstreben. Sharma gilt als lernfähig.
Aber es wird nicht leicht, denn Phil Spencer hat viele Fehler in letzter Zeit gemacht, auch wenn einiges „von oben“ diktiert wurde, aber er gilt als „echter Gamer“ und wird von vielen respektiert. Für Asha Sharma wird das jetzt keine leichte Aufgabe.
Eine erfolgreiche Xbox wäre sehr wichtig
Die Xbox wird in diesem Jahr 25 Jahre alt und die Hardware ist, und anders lässt es sich nicht sagen, an einem Tiefpunkt angekommen. Ist Microsoft wirklich bereit, das zu ändern? Oder ist es womöglich schon zu spät für ein echtes Comeback?
Als Spieler wünsche ich der neuen Xbox-Chefin, dass sie erfolgreich ist, denn ich will hier nicht noch ein Duopol, wie bei den Smartphones. Wenn man aber wirklich eine Chance gegen die PlayStation haben möchte, dann muss man viel ändern.
Ich bin skeptisch, sehr skeptisch, aber das liegt nicht an Asha Sharma (auch ein bisschen), sondern an Satya Nadella, der wahrlich kein guter Chef für „Consumer Products“ ist. Es wird jetzt eine sehr spannende Phase für die Zukunft der Xbox.
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