Kraftfahrt-Bundesamt: Elektroauto-Zulassungen steigen um 79,5 Prozent
Der deutsche Automarkt verzeichnet im Oktober 2026 einen kräftigen Anstieg bei Elektroautos, während Benziner und Diesel deutlich verlieren.
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wurden insgesamt 254.492 neue Pkw zugelassen. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber Oktober 2025. Auffällig ist die Entwicklung bei Privatkunden: Ihre Neuzulassungen stiegen um 20,6 Prozent, während gewerbliche Zulassungen um 8,2 Prozent zurückgingen.
Elektroautos erreichen 37 Prozent Marktanteil
Mit 94.086 Neuzulassungen legten reine Elektroautos (BEV) um 79,5 Prozent zu. Ihr Marktanteil erreichte damit 37,0 Prozent. Mehr als jeder dritte neu zugelassene Pkw war somit ein reines Elektroauto.
Die wichtigsten Antriebszahlen im Überblick:
- Elektroautos: 94.086 Zulassungen (+79,5 %), 37,0 % Marktanteil
- Hybride: 95.931 Zulassungen (-5,6 %), darunter 28.499 Plug-in-Hybride
- Benziner: 38.516 Zulassungen (-40,5 %), 15,1 % Marktanteil
- Diesel: 23.882 Zulassungen (-21,6 %), 9,4 % Marktanteil
Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß neu zugelassener Pkw sank um 21,1 Prozent auf 79,4 Gramm pro Kilometer.
BYD wächst kräftig, Opel verliert
Bei den Herstellern fällt besonders BYD auf. Die chinesische Marke steigerte ihre Zulassungen um 54,3 Prozent und erreichte 2,0 Prozent Marktanteil. Auch MG Roewe legte mit 48,5 Prozent deutlich zu.
Bei den deutschen Marken gewann Smart 59,5 Prozent hinzu, allerdings bei lediglich 0,3 Prozent Marktanteil. Opel verlor dagegen 24,1 Prozent. VW büßte 4,0 Prozent ein, blieb mit 18,2 Prozent aber Marktführer.
SUVs dominierten mit 37,8 Prozent Marktanteil weiterhin den Neuwagenmarkt. Ihre Zulassungen stiegen um 13,3 Prozent.
Die Oktoberzahlen verdeutlichen, wie stark sich die Nachfrage nach verschiedenen Antriebsarten verschiebt. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der Elektroauto-Zuwachs mit einem insgesamt nur leicht wachsenden Neuwagenmarkt zusammenfällt.
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Der Markt kippt, und das ist nicht mehr aufzuhalten. Da kannst du noch so viel fördern und predigen, am Ende sind vor allem die hohen Spritpreise schuld. Eigentlich auch total unvernünftig, denn der Mehrkosten pro Monat sind dadurch gar nicht so extrem.