Volkswagen: Pläne für China-Technik bei uns sind schon „sehr konkret“

Volkswagen reagiert auf die Krise in China und will in Zukunft mehr Modelle aus China in den Rest der Welt exportieren. Aber, wie man immer wieder betont, nicht in die USA und nicht nach Europa. Das mit den USA dürfte auch so bleiben, denn da sind Autos mit China-Technik praktisch verboten, wie Polestar feststellen musste.

Es gibt Ausnahmen, wie Volvo, die theoretisch die gleiche Technik wie Polestar in den Autos nutzen, aber das ist willkürlich und daher kann man es nicht riskieren.

Volkswagen: Die Diskussion läuft bereits

Doch man denkt auch immer wieder über China-Technik für Europa nach, was laut Automobilwoche bereits „sehr konkret diskutiert“ wird. Es geht dabei vor allem um geringere Kosten und eine höhere Geschwindigkeit, die bei uns nicht möglich ist.

Wie die Details aussehen, ist noch unklar, vermutlich auch bei Volkswagen. Da wird man sicher gerade schauen, welche Technik aus China genutzt wird, welche Autos man eventuell für Europa anpasst und wie es mit der Produktion aussieht. Es wäre möglich, dass China-Autos bei uns gebaut werden, um Werke besser auszulasten.

Unklar ist auch, wann wir das erste Mal so einen Schritt sehen werden, jedenfalls von VW selbst, der Tavascan von Cupra wird ja bereits in China gebaut und teilt sich die Basis mit einem VW für China. Sowas werden wir sicher häufiger sehen.

Die Grenzen verschwimmen also, bei den Plattformen, bei der Software, bei den Modellen, bei den Marken, der VW-Konzern stellt sich jetzt noch globaler auf.


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