McDonalds: Digitale Offensive startet 2019 auch in Deutschland

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Kommendes Jahr will sich McDonalds auch in Deutschland verstärkt auf digitale Dienste konzentrieren und die App in den Fokus rücken.

Das bedeutet, dass man das macht, was im heimischen US-Markt bereits gut funktioniert: Man fokussiert sich auf die App. Kommendes Jahr möchte man 900 der gut 1500 Filialen in Deutschland mit einem Service ausstatten, bei dem man über die App bestellen und bezahlen kann. Quasi das, was jetzt schon an den Terminals in den Filialen geht, nur eben in der mobilen App.

Das Unternehmen möchte so attraktiver werden, denn das Warten an der Kasse soll vermieden werden. McDonalds sieht den Arbeitsplatz an der Kasse als einen Job der Vergangenheit an. Bis 2021 geht man davon aus, dass jeder fünfte Gast ein digitaler Gast sein wird. Komplett abschaffen will man klassische Kassen aber noch nicht, der Kunde soll weiter die Wahl haben.

McDonalds wächst in Deutschland

Während Burger King aktuell anscheinend ausbaut, will McDonalds lieber mit solchen Konzepten und der bestehenden Basis wachsen. Neue Stores sind zwar geplant, aber es werden maximal 10 Stück im kommenden Jahr sein.

Konkrete Zahlen für den deutschen Markt wollte man nicht nennen, aber man teilte der Abendzeitung München mit, dass man im vierten Jahr in folge wachse und 2018 ein „Top-Jahr“ wird. Und damit es 2019 und 2020 so weiter geht, will man nun eben digital besser aufgestellt sein. Quasi wie ein Lieferdienst, nur am Ende muss der Kunde trotzdem noch in die Filiale kommen.

Interessante Entwicklung, die mich mal wieder aus der privaten Blase geholt hat. Ich dachte, dass McDonalds auf Grund der hohen Preise und hochkalorischen Produkte (plus der mittlerweile oft besseren Alternativen) immer mehr Probleme hat. Aber so täuscht man sich, dem Fast-Food-Riesen scheint es immer besser zu gehen. Zumindest mit Blick auf den deutschen Markt.

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