Noch vor wenigen Jahren waren Elektroautos mit einer Reichweite von 1.000 km eher ein Thema für Konzepte und Visionen, jetzt werden diese langsam Realität und der neue EQS von Mercedes ist mit seinen 926 km Reichweite nicht weit entfernt.

Möglich wird das dank eines neuen Akkus mit 122 kWh, die Zellen verfügen über Anoden, bei denen Siliziumoxid zum Graphit beigemischt ist. Dadurch steckt mehr Energie in jedem Kilogramm. Und Mercedes hat dem Elektro-Flaggschiff jetzt wie erwartet 800 Volt-Technik spendiert, es wird also mit bis zu 350 kW geladen.

Neu ist außerdem das Mercedes‑Benz Operating System (MB.OS), welches von einem „Supercomputer mit KI“ angetrieben wird, es ist das erste Serienfahrzeug von einem deutschen Hersteller mit Steer-by-Wire, die Assistenzsysteme wurden optimiert und es ist ein Energiespeicher (Vehicle-to-Grid und Vehicle-to-Home).

Das ist noch nicht die elektrische S-Klasse, die man hier ab 94.403 Euro bestellen kann, diese entwickelt Mercedes für die Zukunft, daher bleibt auch der Name mit dem EQ am Anfang. Es wird aber der letzte EQS vor der elektrischen S-Klasse sein.

Der EQS wurde von Anfang an oft kritisiert und Mercedes hat viel getan, um die Kritikpunkte zu beseitigen, sei es technisch, beim Material oder auch teilweise bei der Optik. Ich muss aber gestehen, dass ich, und ich konnte den EQS auch schon testen, nie mit dem Auto warm wurde, was vor allem am Design des EQS liegt.

Mal schauen, ob dieses Upgrade ausreicht, um den EQS erfolgreich zu machen, ich glaube es aber nicht, Mercedes selbst setzt intern sicher auch alles auf die neue und elektrische S-Klasse. Diese wird übrigens erst gegen 2030 zu uns kommen.


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  1. Marc-Oliver Schmidt 🏅

    Der Wagen steht extrem aerodynamisch aus, wirkt aber zugleich so, als müsse man liegend darin fahren 😉

  2. VW-fan 🏅

    Sieht halt einfach nicht gut aus das Auto. Das ist das ganze Problem.

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