Mozilla: Doch keine Smartphones mit Firefox OS für 25 US-Dollar

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Vor über einem Jahr kündigten Mozilla und Spreadtrum an, ein Firefox-OS-Smartphone für 25 US-Dollar auf den Markt bringen zu wollen. Diese Pläne hat man nun offiziell begraben.

Als Grund gibt man dafür an, dass man schlichtweg keine Zugkraft mehr in einem Smartphone sehe, das nur 25 US-Dollar kostet. Das Projekt Firefox OS würde aus einem solchen Gerät, laut der Meinung der Verantwortlichen, nicht genügend Interesse hervorrufen, um Firefox OS entsprechend zu pushen. Stattdessen wolle man sich darauf konzentrieren, für eine insgesamt bessere Nutzererfahrung zu sorgen, statt sich einzig und allein auf den Preis zu konzentrieren.

Das wiederum heißt aber natürlich nicht, dass man bei Mozilla plötzlich auf den Highend-Markt abzielt. Viel mehr meint man damit, Einsteigergeräte zu schaffen, die ein möglichst gutes Gesamtgefüge aus Leistung, Nutzererfahrung und Preis mitbringen. Diese Geräte dürfen dann auch ruhig mehr, als 25 US-Dollar kosten, denn der Preis allein soll nicht mehr der einzige Pfeiler sein, an dem sich Mozilla aufhängen möchte. Hierzu passt auch ganz gut, dass Mozilla vorhat, künftig stärker auf den Feature-Phone-Bereich abzuzielen, da man dort mit günstigen Geräten einfacher Fuß fassen könne.

Eine Möglichkeit, um dies zu erreichen, könnte darin liegen, Android-Apps kompatibel zu Firefox OS zu machen. Mozillas CEO Chris Beard spricht dabei allerdings nur von einigen Schlüssel-Apps, die für Nutzer unabdingbar seien. Generell soll der Fokus weiterhin auf dem Firefox-Ökosystem und dessen weiteren Ausbau liegen.

„We have not seen sufficient traction for a $25 phone. […] We will focus on efforts that provide a better user experience, rather than focusing on cost alone.“

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