Neue Banklizenz: Was Revolut jetzt in Europa plant

Revolut (KI)

Das Finanzunternehmen Revolut hat für seine französische Revolut Bank S.A. eine Vollbanklizenz erhalten.

Die Genehmigung folgt auf eine gemeinsame Prüfung durch die französische Bankenaufsicht ACPR und die Europäische Zentralbank. Der EZB-Rat hat die Entscheidung formell verabschiedet. Revolut will über die neue Einheit Revolut Bank S.A. zunächst Kunden in Frankreich bedienen.

Revolut plant Expansion nach Deutschland

Die Revolut Bank S.A. wird schrittweise starten, Kunden in Europa zu bedienen. Deutschland zählt dabei zu den ersten Märkten, die im nächsten Schritt folgen werden. Die bisherige Revolut Bank UAB in Litauen bleibt parallel für den übrigen Europäischen Wirtschaftsraum aktiv. Dazu heißt es:

Die litauische Einheit, die Revolut Bank UAB, bleibt zentraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit für den restlichen EWR. Beide Einheiten unterstehen der Aufsicht der Europäischen Zentralbank in einem Dual-Hub-Modell.

Die wichtigsten Zahlen und Pläne im Überblick:

Weltweit kommt Revolut nach eigenen Angaben auf mehr als 75 Millionen Kunden und über eine Milliarde Transaktionen pro Monat.

Ich halte vor allem den geplanten Start in Deutschland für relevant. Für Kunden dürfte entscheidend sein, welche Produkte künftig tatsächlich über die französische Bank laufen und ob sich dadurch Kontodaten, Einlagensicherung oder angebotene Dienste verändern.

mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗

Weitere Themen
Hinterlasse deine Meinung

Kommentare aufrufen

Die mobile Version verlassen