Neue Galeria-Pläne: Schließungen an 33 Standorten möglich

Galeria (KI)

Die Kaufhauskette Galeria prüft den Fortbestand von 33 Filialen und verhandelt über deren Zukunft.

Galeria hat bekannt gegeben, dass 33 Warenhäuser auf den Prüfstand kommen. Nach Unternehmensangaben sollen die Standorte insbesondere anhand ihrer Mietbelastung und Ertragskraft bewertet werden. Zunächst will das Unternehmen mit den Vermietern über niedrigere Mieten und mögliche Flächenanpassungen verhandeln. Kommt keine Einigung zustande, könnten Filialschließungen folgen.

Betroffen sind Standorte in mehreren Bundesländern, darunter Berlin, Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Wann Entscheidungen über einzelne Häuser fallen, ist laut Galeria derzeit noch offen. Geschäftsführer Tilo Hellenbock erklärte, jeder Standort werde einzeln und ergebnisoffen geprüft.

Diese Galeria-Standorte stehen auf dem Prüfstand

Galeria setzt Sanierung mit Filialprüfung fort

Nach Unternehmensangaben sollen auch die übrigen 50 Filialen Gespräche mit ihren Vermietern führen, da überall weiteres Optimierungspotenzial gesehen werde. Parallel prüft Galeria den Umzug einzelner Häuser in geeignetere Immobilien sowie mögliche Neueröffnungen.

Wichtige Punkte im Überblick:

Die neue Finanzierung durch die Investmentgesellschaft Gordon Brothers ist laut Unternehmensangaben an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Filialschließungen vorsieht. Bereits im Juni war bekannt geworden, dass rund 30 der damals 83 Warenhäuser als gefährdet gelten.

Ich sehe, dass Galeria zunächst versucht, mit den Verhandlungen Alternativen zu Schließungen auszuloten. Ob das gelingt, wird sich erst nach Abschluss der Gespräche mit den Vermietern zeigen. Insgesamt hat man seit Jahren den Eindruck, dass das Unternehmen und seine Filialen künstlich am Leben gehalten werden. Dass das nicht ewig gut gehen kann, liegt auf der Hand.

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