Der erste BMW iX5 bringt zwei Besonderheiten mit
BMW hat diese Woche wie erwartet die neue Generation des X5 vorgestellt und da nimmt man es mit der „Technologieoffenheit“ wirklich ernst. Es gibt nicht nur bei den Verbrennern das volle Programm, es gibt auch erstmals einen BMW iX5.
BMW iX5 mit Elektro und Wasserstoff
Der SUV wird also zum Elektroauto und das nicht mit Verbrenner-Basis, sondern direkt mit der neuen Elektro-Plattform. Und das im Doppelpack, denn es gibt zwei BMW iX5, der BMW iX5 Hydrogen ist das erste Wasserstoff auf von BMW in Serie.
Im Kern sind Wasserstoffautos ja auch Elektroautos, sie haben Elektromotoren und einen Akku, aber eben einen kleinen Akku und sie tanken Wasserstoff. Apropos, wie ist denn die Reichweite der beiden iX5-Versionen, welche liegt bei BMW vorne?
Der BMW iX5 gewinnt das Rennen mit 845 km Reichweite, dank des gigantischen Akkus mit 141 kWh, der BMW iX5 Hydrogen kommt auf 750 km. Immerhin. BMW startet übrigens mit dem iX5 60e xDrive, der mit 425 kW / 578 PS daher kommt.
Beim Hydrogen fehlen uns noch die Details, dieser kommt aber auch erst 2028, der normale BMW iX5 wird ab Dezember produziert, kommt 2027 und startet bei sehr stolzen 102.800 Euro. Mal schauen, was der Wasserstoffantrieb am Ende kostet.
Das Design der Neuen Klasse finde ich beim X5 irgendwie etwas gefälliger als beim X3, was an der Größe liegt, da wirken die Lichter weniger globig. Wobei ich die ganz neuen „Doppel-X-Lichtikonen“ auf der Front doch ein bisschen übertrieben finde.
Der X5 ist kein Auto für den Massenmarkt, ganz und gar nicht, das ist Premium und das ist teuer. Aber er spricht eine Kundschaft mit Geld an und daher bin ich schon sehr gespannt, wie der Anteil der Antriebe sein wird. Ich bleibe aber dabei und gehe davon aus, dass der BMW iX5 Hydrogen keine große Zukunft im Lineup haben wird.
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Der Hydrogen ist eine Totgeburt. Selbst bei der Bahn hat sich inzwischen rumgesprochen, dass Akkuantriebe (fast) immer die überlegene Technologie sind. Auch in unserer Urlaubsgegend in Tirol ist diese Erkenntnis nach vielen Jahren angekommen, der Ersatz für die Dieseltriebwagen der „Zillertalbahn“ wird nun doch kein Wasserstoffzug von Stadler, sondern ein batterieelektrischer.