Der Kia EV2 wurde im Januar final enthüllt, damals gab es allerdings noch keinen Preis für das neue Elektroauto. Das ist in der Branche nicht unüblich, aber ich habe daher nicht mit einer positiven Überraschung gerechnet – die es jetzt aber gab.
Im Vorfeld sprach Kia nämlich immer mal wieder über „rund 30.000 Euro“ beim EV2, was in der Regel meistens 29.990 Euro bedeutet. Aber es geht tatsächlich bei 26.600 Euro los. Damit liegt er dann doch fast 10.000 Euro unter dem Kia EV3.
Ich habe aber im Vorfeld immer wieder betont, dass ein Preis von 30.000 Euro zu viel sein wird, da beispielsweise VW ID Polo und Co. in diesem Jahr starten und die 25.000 Euro in der Basis anpeilen. Aber es gibt noch einen kleinen Haken bei Kia.
Als erste Modelle rollen ab April die Ausführungen Air und Earth mit Standardbatterie zu den Kunden. Ab Juli werden alle Ausführungen mit dem großen Akku inklusive der Topversion GT-Line ausgeliefert, ab Oktober folgt dann die Basisversion Light.
Man lässt sich mit der Basisversion etwas mehr Zeit, wir bewegen uns sogar schon fast auf 2027 zu. Wobei das auch nicht unüblich ist, denn beim VW ID Polo wird man auch mehrere Monate auf die Basisversion warten müssen. Wir wissen also bisher noch nicht, wie gut diese wirklich ist und worauf man verzichten muss.
Doch Konkurrenz belebt das Geschäft und der VW-Konzern startet zum Beispiel direkt mit vier Modellen in dieser Klasse, das setzt Kia unter Druck. Laut Kia kann ab sofort konfiguriert werden, der Konfigurator ist bisher aber noch nicht online.
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