Nio wächst wieder, aber das liegt nicht an Europa, bei uns ist die Marke auf einem absteigenden Ast, das Wachstum kommt in erster Linie aus China, dem Heimatland von Nio. Aber man will Europa nicht aufgeben, wie Nio-Chef William Li betont.
Europa sei weiterhin ein wichtiger Markt für Nio, aber man spricht jetzt eher von einem „langfristigen Wachstumspotenzial“ und setzt weniger aus das sonst oft schnelle Wachstum von Marken aus China. Vor allem „langfristig“ und „nachhaltig“ rücken bei Nio in den Fokus, man wird die Strategie für Elektroautos also anpassen.
Doch das bedeutet nicht, dass sich Nio von Europa verabschiedet, wie man diese Woche klar betonen wollte. Ein wichtiger Schritt für die Zukunft sei daher auch die Einführung der etwas günstigeren Untermarke Onvo, die eigentlich mal 2026 bei uns starten sollte, die jetzt aber erst zwischen 2028 und 2029 zu uns kommt.
Und auch bei der Entwicklung zukünftiger Modelle soll Europa eine wichtigere Rolle spielen, Nio will nicht einfach nur die Elektroautos aus China bei uns auf den Markt bringen. Konkrete Details zur Neuausrichtung für Europa nannte Nio aber nicht.
Ich bin skeptisch, denn Nio hat sich in letzter Zeit sehr zurückgezogen, kaum noch Geld in Europa investiert und kämpft in einem schweren Umfeld. Marken aus China wachsen, aber in erster Linie im preiswerteren Markt, denn der Premiummarkt wird von den lokalen Marken dominiert, da wechseln die Kunden nicht gerne die Marke.
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