Nokia erwirkt Verkaufsverbot für das HTC One mini in Großbritannien

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Es gibt mal wieder Neuigkeiten aus der Welt der Patentstreitigkeiten, dieses Mal geht es um Nokia und HTC. Die beiden haben ja auch schon eine längere Vorgeschichte hinter sich, mit der es in Großbritannien jetzt einen weiteren Höhepunkt gab. Das One mini darf dort nämlich nicht mehr verkauft werden.

Das HTC One mini verstößt laut einem Gerichtsurteil in Großbritannien gleich gegen mehrere Patente von Nokia, in denen es um nicht näher genannte Microchips geht und darf daher nur noch bis zum 6. Dezember verkauft werden. Danach ist erst mal Schluss. Das gilt allerdings erst mal nur für den kleinen Bruder des Flaggschiffs, der Richter gab nämlich auch an, dass ein Verbot für das One einen zu großen Schaden für HTC bedeuten würde. Obwohl dieses also ebenfalls gegen die Patente von Nokia verstößt, darf HTC das One erst mal weiter verkaufen.

HTC argumentierte vor Gericht, dass die Chips im One mini eine kleine Komponente sind und kein Verkaufsverbot rechtfertigen. Eine Stellungnahme gibt es bis jetzt aber noch nicht. Nokia fordert jetzt eine finanzielle Kompensation für das Verletzen der Patente. Wie diese aussieht, wurde aber ebenfalls noch nicht mitgeteilt. Das heutige Urteil betrifft allerdings nur Großbritannien, hier in Deutschland kann man also auch nach dem 6. Dezember wie gewohnt alle aktuellen One-Geräte von HTC erwerben.

quelle bloomberg

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