O2 verkauft sein nächstes Flaggschiff erstmals ohne Ladegerät

Könnt ihr euch noch an die Debatte zu einem einheitlichen Ladegerät für Smartphones erinnern? Zahlreiche große Hersteller hatten sich darauf geeinigt in Zukunft microUSB als Standard für ihre Geräte einzusetzen und das Ziel ist es auf lange Sicht weniger Kabel und somit auch weniger Elektroschrott zu haben. Mittlerweile sind fast zwei Jahre vergangen und bis auf Apple haben sich auch alle Hersteller daran gehalten und keine Geräte mehr mit einem propietären Ladeanschluss auf den Markt gebracht. Der neue Lightning-Anschluss von Apple hat vielleicht ein paar Vorteile, aber man kann das Unternehmen vollkommen zu Recht für den fehlenden Adapter von Lightning auf microUSB kritisieren. 19 Euro möchte man für diesen Adapter vom Kunden haben. Geldmacherei? Ich vermute es mal ganz stark.

Doch kommen wir zum eigentlichen Thema, denn die anderen Hersteller haben sich ja fleißig an die Abmachung gehalten und somit werden wir noch in diesem Jahr die ersten Früchte sehen. O2 möchte das nächstes Flaggschiff von HTC erstmals ohne ein Ladegerät in Großbritannien auf den Markt bringen, da laut Umfragen sowieso schon 70 Prozent der Kunden ein solches besitzen. Ein microUSB-Kabel wird allerdings weiterhin beiliegen, so dass man das Smartphone auch am PC aufladen kann. Hier ist allerdings der Fehler im System, denn eigentlich müsste man auch auf die Kabel verzichten. Wer hat denn bitte nur einen entsprechenden Adapter, aber kein USB-Kabel? Eine gute Denkweise, die meiner Meinung nach aber noch ein paar Schwächen hat. Dann lieber das USB-Kabel separat anbieten. Natürlich nicht teuer und gewinnbringend, sondern nur kostendeckend. Was denkt ihr ?

quelle pocket-int

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