So sehr verstellen sich junge Menschen im Netz wirklich

Der Digitalverband Bitkom zeigt in einer Studie, dass sich viele junge Menschen im Netz bewusst positiver darstellen als im Alltag.
Gerade bei 16- bis 29-Jährigen ist die Diskrepanz zwischen Online-Auftritt und Realität deutlich. Laut Bitkom geben 25 Prozent dieser Altersgruppe an, sich im Internet glücklicher darzustellen, während 53 Prozent großen Wert auf einen positiven Gesamteindruck legen. Bei den über 30-Jährigen liegen diese Werte mit 11 und 28 Prozent deutlich niedriger.
Die Befragung unter rund 1.500 Internetnutzern in Deutschland zeigt zudem, dass jüngere Nutzer sich online häufiger als selbstbewusster, interessanter oder sozialer präsentieren. Auch Eigenschaften wie Attraktivität, Humor oder beruflicher Erfolg werden laut Unternehmensangaben gezielt stärker betont als im realen Leben.
Bitkom-Studie zeigt Unterschiede zwischen Altersgruppen deutlich
Bei älteren Menschen fällt die Selbstdarstellung zurückhaltender aus. So geben 65 Prozent der über 60-Jährigen an, sich online nicht anders zu zeigen als im echten Leben. In der jüngeren Gruppe trifft das nur auf 29 Prozent zu. Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder erklärt, die digitale Welt sei ein wichtiger sozialer Raum, in dem positive Wahrnehmung eine große Rolle spiele.
Ich halte die Ergebnisse für plausibel, da soziale Medien klare Anreize zur Selbstdarstellung setzen und junge Nutzer besonders stark auf ihre Außenwirkung achten. Für mich persönlich ist das einer der wenigen Vorteile des Alters, dass einem so etwas zunehmend egal ist.
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