Die App Fahrfuchs bündelt Fahrzeugkosten und will Autofahrern einen vollständigen Überblick ermöglichen.

Die Entwickler Florian Ritzel und Jannik, beide 18 Jahre alt und Abiturienten, haben mit Fahrfuchs eine iOS-Anwendung vorgestellt, die sämtliche Kosten rund um das Auto zusammenführt. Ziel sei es laut den Initiatoren, Transparenz über Ausgaben zu schaffen, die oft getrennt anfallen und deshalb schwer vergleichbar sind.

Nach Angaben des Projekts unterschätzen viele Autofahrer ihre tatsächlichen Kosten um 30 bis 50 Prozent, da Posten wie Versicherung, Steuer, Reparaturen oder Pendlerpauschale selten gemeinsam betrachtet werden. Die App setzt hier an und aggregiert insgesamt 14 Kostenarten in einer zentralen Übersicht.

Fahrfuchs-App kombiniert Kostenanalyse und Fahrtenbuch

Neben der Kostenübersicht bietet Fahrfuchs Funktionen wie ein Fahrtenbuch, einen Sparpotenzial-Score sowie Live-Spritpreise auf Basis externer Datenquellen. Die Anwendung speichert alle Daten lokal auf dem Gerät und verzichtet laut Anbieter auf Cloud-Anbindung und Nutzerkonten.

Zentrale Funktionen im Überblick

  • Zusammenführung von 14 Kostenarten
  • Automatische Auswertung pro Monat und Kilometer
  • Fahrtenbuch mit Export als PDF oder CSV
  • Live-Spritpreise im Umkreis

Die App an sich ist kostenlos, wer alle Features nutzen möchte, kann ein vergleichsweise günstiges Abo abschließen.

Ich halte den Ansatz für nachvollziehbar, weil die fragmentierte Kostenstruktur beim Auto tatsächlich oft unterschätzt wird, auch wenn sich erst langfristig zeigen wird, ob sich die App im Alltag etablieren kann.


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  1. Cress 💎

    Als Informatiker hat man es aktuell wirklich leicht, die App ist offensichtlich komplett per KI geschrieben worden. Die Idee gefällt mir, wer einen eigenen Entwickler-Account bei Apple hat oder nen Server, kriegt das komplett ebenfalls über Claude entwickelt und spart sich die monatlichen Kosten (Apple 100€/Jahr, Google 30€ einmalig, Server X/Monat)

    1. rot 🌟

      Ja und gleichzeitig wollen die Leute mit minimalem Aufwand (= AI generierte Anwendungen) maximalen Income (= monatlichen Gebühren) erzeugen.

      Aber auch viele professionelle Anbieter werden jetzt dank AI eins auf ihr Geschäftsmodell bekommen. Und wie ich finde, gerechtfertigterweise, da der Abo-Virus Überhand genommen hat und am Ende (wenn man sich damit auskennt) der Aufwand die Gebühren nicht rechtfertigt.

      Abschließend allerdings noch etwas: Informatiker ist weit mehr, als Apps/Anwendungen programmieren.

  2. Warpig 🎖

    Gibt es für Android eine ähnliche App?

  3. Maxime Müller 👋

    geklaut von meiner Webite fleet-buddy.com
    !!!!!

    1. René Hesse ♾️

      Was meinst du mit geklaut? Die Idee? Die ist ja jetzt nicht so einmalig, oder?

    2. Cress 💎

      Junge die haste selber mit Claude gebaut, sieht ein Blinder direkt, also halt mal den Ball flach 😂

  4. EXOzynth 🍀

    Weiß das Ralf Schumacher schon? 🤣

    1. Warpig 🎖

      war auch mein erster Gedanke. 😂

      1. EXOzynth 🍀

        Wie jetzt? Kennste echt nich?
        Ralf Schumacher macht Werbung für „wirkaufendeinauto de“, dort fragt er immer jemanden, „du willst wissen wie viel dein Auto wert ist?“. Darüber machen sich die Leute schon seit langer Zeit lustig. Eine Art running gag. :)

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