Das Unternehmen Parallels bringt mit Desktop 27 OpenGL 4.3 und deutlich schnellere KI-Berechnungen auf Apple-Silicon-Macs.
Parallels Desktop 27 nutzt dafür einen neuen Metal-basierten Grafiktreiber. Dieser unterstützt hardwarebeschleunigtes OpenGL 4.3 und soll vor allem professionelle Windows-Anwendungen wie ArcGIS Pro, ZWCAD und Blender 4.3 besser in virtuellen Maschinen nutzbar machen.
Mehr Grafikleistung und schnellere KI auf dem Mac
Nach internen Tests von Parallels steigt die OpenGL-Leistung auf Macs mit M3-Chips oder neuer um bis zu 160 Prozent, heißt es in der Pressemeldung zum Launch. In ArcGIS Pro sollen einzelne 3D-Aufgaben bis zu 35 Prozent schneller laufen. Die gesamte Arbeitszeit sank im Test um bis zu 24 Prozent.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- OpenGL 4.3 über einen neuen Metal-basierten Grafiktreiber
- bis zu 160 Prozent mehr OpenGL-Leistung ab Apple M3
- SME2-Unterstützung für Windows- und Linux-VMs ab Apple M4
- bis zu 7-mal schnellere Matrixberechnungen für KI
- bis zu 1,75-mal schnellere neuronale Inferenz
Die KI-Beschleunigung richtet sich vor allem an Entwickler, die Werkzeuge wie Ollama oder llama.cpp lokal in virtuellen Maschinen nutzen. Parallels hat zudem Funktionen für Unternehmen und DevOps-Teams ausgebaut. Dazu zählen zusätzliche CLI-Abfragen, Jamf-Unterstützung, Golden Images und eine neue grafische Oberfläche für den DevOps Service.
Parallels Desktop 27 ist ausschließlich für Macs mit Apple Silicon vorgesehen und als Standard-, Pro-, Business- und Enterprise-Version verfügbar. Ich halte vor allem OpenGL 4.3 für relevant, weil damit einige bisher problematische Profi-Anwendungen deutlich interessanter auf dem Mac werden.
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