Polestar aktualisiert zwei seiner Elektroautos, den Polestar 3, der jetzt endlich die 800 Volt als Basis bekommt und mit bis zu 350 kW lädt, und den Polestar 4, der den Zusatz „Coupé“ und ein optimiertes Fahrwerk bei den Basismodellen erhält.
Jan Grindemann, Regional Managing Director Central Europe, gibt an, dass die Marke, die zu Geely in China gehört die Modelle damit „konsequent weiterdenkt“. Es seien „spürbare technologische Fortschritte“ und dies sei ein „starkes Angebot“.
Mit einem Startpreis von 61.900 Euro beim Polestar 4 gibt es aber Anbieter, die hier schon auf 800 Volt setzen und beim Polestar 3, der bei 78.900 Euro startet, gibt es auch Anbieter, wie Mercedes oder BMW, die mittlerweile technisch weiter sind. Man holt nach, maximal auf, aber Polestar tut sich technisch weiterhin etwas schwer.
Es sind schöne Autos, ich sehe Polestar als Marke tatsächlich immer noch ganz oben beim Design, aber bei solchen Upgrades ist es nicht verwunderlich, dass man sich gegen die Konkurrenz aus China oder deutsche Premiumhersteller, mit denen sich Polestar vergleicht, schwertut. Da müsste noch ein Hauch mehr kommen.
Geely hat außerdem genug Marken im Konzern, die sich ganz oben sehen, ich fände es bis heute eine bessere Strategie, wenn man Polestar weiter als Alternative für Tesla positioniert hätte und preislich attraktiver wäre. Ach, und der 3er müsste eine Alternative für. das Model Y sein, nicht das Model X, das wurde eingestellt.
Man greift den Bestseller an, nicht das Modell, was keine Zukunft hat.
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