Porsche: Einbruch in Deutschland und Flaggschiff kommt zurück

Porsche rechnet im laufenden Jahr wieder mit einem Einbruch beim Verkauf in Deutschland, so Robert Ader von Porsche laut Automobilwoche im Rahmen einer Wiedereröffnung des Porsche Zentrums Köln. Die schwierige Lage hält also an.

Gründe gibt es viele, aber vor allem der Boxster und Cayman fehlen, die hier sehr beliebt waren. Eigentlich sollte der elektrische 718er schon da sein, jetzt steht das komplette Modell sogar auf der Kippe. Dafür kommt das Flaggschiff wieder zurück.

Laut FAZ möchte Porsche den Cayenne zurück nach Leipzig holen, wo er einst in der Produktion startete. Laut Quelle müsse man dann vor Ort aber auf etwas Geld verzichten, damit die Produktion nicht über dem Level in Bratislava liegt, wo der Cayenne aktuell gebaut wird. Porsche will alle Antriebsarten nach Leipzig holen.


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  1. Neuhier 🔆

    Bis auf 911er, und die davon abgeleiteten Sondermodelle, ist Porsche ja auch eine Fähnchenhändler-Marke geworden.

    1. Mit dem 911er würde Porsche heute nicht da stehen, wo sie stehen. Wichtiges Auto für das Image, weniger wichtig für den Umsatz.

      1. Fähnchenhändler 👋

        Sie stehen heute da wo sie sind und den daraus resultierenden Problemen, weil sie sogenannte sportliche SUVs im Ostblock wie Würstchen am Band produziert habe. und zu gutes Geld verkauft. Inzwischen verkauft jeder SUVs und dementsprechend fällt die Nachfrage.

        Neue Nischen hat man nicht erschlossen wie Grossraumvans etc.

        Deswegen schrumpft man sich jetzt gesund.

        P.S. der Fähnchenhändler an der Ecke wird sich keinen 20 Jahre alten Cayenne auf den Hof stellen. als Briefbeschwerer. Die bekommst für 5k Inzwischen.

        Die landen direkt in der Presse beim Schrotthändler.

        1. Sie stehen heute da, weil sie auf SUVs gesetzt haben, das ist richtig. Hätten sie das nicht gemacht und mehr auf Sportwagen oder Vans gesetzt, müssten wir uns nicht über Probleme unterhalten, weil Porsche niemals diese Größe damit erreicht hätte. Dann hätte es im VW-Konzern aber weniger Wohlstand in den letzten Jahren gegeben, der jetzt vielleicht noch ausreichend genug ist, um eine Krise auszusitzen. Mit einem 911er oder einem Van hast du da keine Chance gegen die weltweit meistverkaufte Fahzeugkategorie.

          1. Fähnchenhändler 👋

            Man kann Marken dadurch aich verwässern und zerstören. Siehe Lancia, Maserati, und Co.

            Maserati will man nach Nähmaschinen Kompaktwagen Motoren und gescheiterter Elektrifizierung verkaufen…..

            1. Man kann Marken damit aber auch erfolgreicher machen, sie Ferrari, Porsche oder Aston Martin. SUVs sind auch bei Sportwagenherstellern die Cashcow geworden, weil es der Markt so verlangt, ob man das jetzt mag oder nicht.

              1. Fähnchenhändler 👋

                Anton Martin erfolgreich? Wo? Die sind pleite.

                  1. Fähnchenhändler 👋

                    Dann erkundige dich erst einmal über Aston Martin.

                    Das mit 1,58 Milliarden Euro verschuldete Traditionsunternehmen musste 2025 einen Umsatzrückgang von 21 Prozent auf umgerechnet 1,44 Milliarden Euro hinnehmen. Der operative Verlust stieg dagegen um etwa 160 Prozent auf 297 Millionen Euro.

                    Meistverkaufte Aston Martin ost bisher der DB9 und das ist ein Coupé.

                    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autoindustrie-aston-martin-streicht-zusaetzliche-fuenfzehn-prozent-der-stellen/100203264.html

                    1. Und bei Porsche sind es Macan und Cayenne, die das Lineup anführen, also doch wichtig?

          2. Neuhier 🔆

            Oli, ich bin ja (fast) bei dir. Die SUVs haben damals Porsche den Hintern gerettet. Dazu haben Boxster, Panamera und wie sie nicht alle heißen ordentlich dazu beigetragen, Porsche zu einem Volumenhersteller zu machen. Von 2006 (96.000 Fzg) bis in Spitze 2023 (320.000 Fahrzeuge).
            Ich bin allerdings der Meinung, dass Porsche dadurch zu einem beliebigen Autohersteller geworden ist. Wie man ohne Stückzahlen dennoch erfolgreich ist, zeigt doch Ferrari ganz gut. Bis auf diesen komischen Luce. MMn hätte das der Weg sein müssen.

            1. Jain, ich würde das weiterhin mit Lamborghini versuchen und finde Porsche als Volumenmarke besser. Verstehe aber, wenn man das anders sieht.

              1. Neuhier 🔆

                Ich will es nicht überstrapazieren, aber hier mal eine Zusammenfassung der Motorsporterfolge von Porsche (Quelle: Gemini)

                – 24 Stunden von Daytona: 21 Gesamtsiege
                – 12 Stunden von Sebring: 20 Gesamtsiege
                – 24 Stunden von Le Mans: 19 Gesamtsiege
                – 24 Stunden am Nürburgring: 13 Gesamtsiege
                – Targa Florio: 11 Gesamtsiege
                – Formel 1 (als Motorenbauer): 3 Fahrer-Weltmeisterschaften
                – Rallye Dakar: 2 Gesamtsiege

                Insgesamt reden wir hier von über 70 Jahren Motorsport und weit über 30.000 Gesamtsiege und Klassensiege in verschiedenen Serien weltweit. Wenn es um die Gesamtzahl der Siege, Zuverlässigkeit auf der Langstrecke und die Verbindung vom Rennwagen zum Serienauto geht, ist Porsche der erfolgreichste Automobilhersteller der Geschichte.

                Dann noch legendäre Fahrzeuge wie 959, GT und 918 (der gemeinsam mit LaFerrari und McLaren P1 die „Holy Trinity“ bildete). Das ist doch kein Vergleich zu Lamborghini!

                Und jetzt fahren desperate Housewife’s ihre Kids damit in die Schule. Wie kann man so eine Ikone, sowas von verwässern und als Volumenmarke platzieren? Das hätte anders gehen müssen!

                1. Wobei der Vergleich mit Ferrari schwierig ist, denn sowas wünscht sich natürlich jedes Unternehmen, so eine reine Gewinnmarge, wie weit über der Qualität deines Produktes liegt, schaffen nicht viele. Kann man anstreben, Porsche ist aber meiner Meinung nach nicht die Marke dafür. Genauso wie Mercedes kein Luxus und nur Premium ist. Aber wir werden sehen, Porsche hat ja angekündigt, dass sie „nach oben“ wollen, schauen wir mal.

                  1. Daily Driver 👋

                    Ferrari keine Qualität? Manufaktur….

                    Dein Haufrauenporsche aus dem Ostblock mit schief gedengelten Türen, die man in Leipzig richten muss….

                    1. Bei einer Gewinnmarge von 100.000+ Euro kann man durchaus behaupten, dass der Preis nicht der Qualität entspricht. Und Ferraris fahren auch keine Bestzeiten auf der Rennstrecke (wir reden nicht von der F1, sondern Serie).

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