Deutsche Bahn führt Bodycams für Servicemitarbeiter ein
Die Deutsche Bahn stattet ab sofort 2.700 Mitarbeiter im Bahnhofsservice schrittweise mit Bodycams aus.
Die Nutzung bleibt auch hier freiwillig. Erste Geräte sind unter anderem an den Hauptbahnhöfen Frankfurt am Main und Bielefeld im Einsatz. Vor der Nutzung erhalten die Mitarbeiter Schulungen zu Rechtsgrundlagen, Kennzeichnung und Bedienung, heißt es von der Bahn.
Deutsche Bahn reagiert auf steigende Zahl von Angriffen
Nach Angaben der Deutschen Bahn sollen Bodycams Konflikte deeskalieren und Übergriffe verhindern. Sicherheitsmitarbeiter nutzen die Kameras bereits seit mehreren Jahren.
Die aktuellen Zahlen zeigen das Ausmaß der Gewalt:
- 50 Übergriffe auf Servicemitarbeiter an Bahnhöfen im ersten Halbjahr 2026
- rund 300 Angriffe auf Sicherheitskräfte in Zügen oder Bahnhöfen
- 989 Angriffe auf Mitarbeiter von DB Regio
- davon 781 Fälle einfacher und 22 Fälle schwerer Körperverletzung
An 50 Bahnhöfen steht zusätzlich ein sogenannter Prio-Ruf zur Verfügung, mit dem Mitarbeiter unauffällig Sicherheitskräfte anfordern können. Der Bodycam-Ausbau ist Teil eines gemeinsamen Sicherheitsaktionsplans von Bahn, Bund, Ländern und Verkehrsbranche. Zuvor hatte die Bahn bereits Bodycams im Fernverkehr eingeführt, neuerdings auch mit Ton.
Ich halte den Schritt angesichts der hohen Angriffszahlen für nachvollziehbar. Bodycams allein lösen das Problem zwar nicht, können aber zusammen mit mehr Präsenz und schnellen Hilferufen einen sinnvollen zusätzlichen Schutz bieten.
mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗
-->



in Mobilität
in Hardware
in Fintech
in Mobilität
in Fintech
in Smart Home
in Fintech
in Handel
in Gaming
in Gaming