Seat und Cupra bekommen zentrale Rolle bei Elektroautos

Da Seat weiterhin keine eigenen Elektroautos geplant hat, spreche ich hier mal nur von Cupra, die ja mittlerweile ein vorzeigbares Portfolio haben und mit dem Raval bald noch ein neues Einsteigermodell. Basis für die aktuellen Modelle, also den Born, Tavascan und Raval, ist MEB+. Wobei es hier noch einen Unterschied gibt.

Die kompakten Elektroautos im VW-Konzern, also der Raval, wie auch der VW ID Polo, nutzen eine etwas andere Version der Plattform, auch als MEB21 bekannt. Kompakter, andere Technik, Frontantrieb, bisher ohne Dual-Motor. Die ersten vier Modelle mit dieser Plattform rollen alle bei Seat und Cupra in Spanien vom Band.

Erstmals VW-Plattform aus Spanien

Entwickelt wurde diese Plattform aber nicht von Seat und Cupra, was sich ändert, denn die Weiterentwicklung der kompakten Elektroautos wandert nach Spanien. Dafür hat man eine neue Rolle für Forschung und Entwicklung geschaffen, die ab August von Joost Kessels geleitet wird. Spanien übernimmt hier für Führung.

Bis 2028 werden immer mehr Bereiche der Entwicklung von MEB21 nach und nach verlagert, bis irgendwann alles vor Ort zu finden ist. Seat und Cupra übernehmen damit übrigens zum „ersten Mal in seiner Geschichte die Leitung der technischen Entwicklung einer Konzernplattform“, worauf man im VW-Konzern stolz ist.

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