Amazon Prime wird teurer: Das sind die Preise ab September

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Es hat sich schon angedeutet, da Amazon die Preise vor ein paar Monaten in den USA erhöht hat und jetzt passiert es auch in Deutschland. Ab dem 15. September 2022 erhöht sich die monatliche Gebühr für eine Prime-Mitgliedschaft von 7,99 auf 8,99 Euro.

Wer Amazon Prime jährlich zahlt, der muss sich dann auf 89,90 statt wie bisher 69 Euro für das Abo einstellen. Die Änderung wird laut Amazon frühestens mit Fälligkeit der nächsten Zahlung wirksam, ihr könnt das Datum in eurem Account einsehen.

Amazone Prime: Zeitpunkt kein Zufall

Die 30-tägige Testphase bleibt erhalten, wenn man ein Prime-Abo bei Amazon bucht, aktuell wirbt man auch noch mit 7,99 Euro pro Monat. Ich vermute mal, dass der Zeitpunkt kein Zufall ist, denn Amazon startet im September die neu Herr der Ringe-Serie und diese ist bekanntlich im Prime-Abo für Mitglieder enthalten.

Da werden sicher einige das Abo laufen lassen, weil sie die Serie weiter verfolgen wollen. Außerdem steht das Weihnachtsgeschäft an, da bestellt man mehr. Und im Oktober findet vermutlich noch ein zweiter Amazon Prime Day 2022 statt.

Der offizielle Grund für die Preissteigerung? Die Inflation.

Wir nehmen diese Änderung in Anbetracht von generellen und wesentlichen Kostenänderungen aufgrund von Inflation vor. Diese führen zu einer Steigerung der Kosten des Prime-Services in deinem Land und beruhen auf von uns nicht beeinflussbaren äußeren Umständen.

Ich habe mir schon gedacht, dass es 90 Euro pro Jahr werden und 20 Euro Aufpreis klingen nach wenig, es ist aber eine prozentual sehr hohe Preiserhöhung. Ich vermute aber auch, dass die Schmerzgrenze bei vielen bei 100 Euro liegt.

Was dürfte ein Prime-Abo für euch maximal kosten?

Info

Amazon Prime bietet vollen Zugriff auf die Inhalte von Prime Video und kann über eine kostenlose Probemitgliedschaft 30 Tage getestet werden.

PS: Was vielen Nutzern eventuell nicht bekannt ist: Auf das monatliche Abo von Amazon Prime gibt es 50 Prozent Rabatt, wenn ein Sozialpass oder eine Rundfunkbeitragsbefreiung vorhanden ist. Eine weitere Möglichkeit eine erheblich reduzierte Prime-Mitgliedschaft bei Amazon zu erhalten gibt es für Studierende bzw. Personen in Ausbildung.

Amazon Prime: 50 Prozent Rabatt mit Sozialpass oder Rundfunkbeitragsbefreiung

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Was vielen Nutzern eventuell nicht bekannt ist: Auf das monatliche Abo von Amazon Prime gibt es 50 Prozent Rabatt, wenn ein Sozialpass oder eine Rundfunkbeitragsbefreiung vorhanden ist. Amazon bietet diese Möglichkeit in Deutschland und Österreich bereits seit geraumer Zeit an,…14. März 2022 JETZT LESEN →

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  1. Geht für mich klar. Nutze den Dienst bzw. dessen Inklusivleistungen quasi täglich.

    1. max 💎

      Dann ist das auch gerechtfertigt da man viel dafür bekommt. Ich allerdings nutze lediglich den Versand und dafür ist es zu teuer. Zumal Amazon bei uns nicht einmal den same Day Dienst anbietet.

      1. Das ist klar. Man kann das ja zum Glück sehr einfach ausrechnen. Einfach schauen, wie oft man bestellt und wie hoch die Versandkosten wären, wenn man das woanders bestellt hätte. Ich habe pro Jahr über 300 Bestellungen bei Amazon, da lohnt sich das natürlich. Wenn ich davon ausgehe, dass ich im Mittel etwa mindestens vier Euro Versandkosten pro Bestellung in anderen Shops zahlen müsste (meist ist es mehr, manchmal ist es aber auch gratis aufgrund des Bestellwerts), lohnt es sich für mich bereits ab etwa 25 Bestellungen pro Jahr.

        1. Panty 🪴

          Oh wow. Und ich dachte schon meine durchschnittlich 120 Bestellungen im Jahr sind wahnsinnig viel. Bestellst du auch viele Lebensmittel?

          1. Ja klar, alles Mögliche. Auch Kleidung, Hygieneprodukte, Technik, etc. Mit Kleinkind daheim echt ein Segen.

  2. Jan€tte 🌟

    Als Durchschnittsverdiener sind diese ganzen Preiserhöhungen in Ihrer Gesamtheit nicht mehr zu stemmen. Amazon zieht dann als erstes den kürzeren.

    1. Christian 🏅

      Amazon Prime ist auch kein verbrieftes Menschenrecht.

      Es ist purer Luxus. Nicht mehr oder weniger.

      Wenn man es sich nicht leisten kann, muss man es kündigen. Ganz einfach.

  3. Mårtiň 🌟

    Meine persönliche Schmerzgrenze liegt aktuell bei 120 € pro Jahr, also 10 Euro im Monat wäre es mir wert.

  4. Roberto 🏅

    Ich habe bei Amazon keine Schmerzgrenze. Ich nutze den Dienst viel zu oft. Insbesondere Alexa, den Versand, die Kreditkarte, Music, Photospeicher und Prime Video.

    1. max 💎

      Oh ein gläserner Amazon Kunde. Hast du keine Angst dass eine Firma deine kompletten Daten einsehen, verarbeiten und verkaufen kann und auch macht?

      1. Mårtiň 🌟

        Warum sollte er? Der Nutzer hat einen Vertrag mit Amazon und da steht genau drin was sie dürfen und was nicht. Zudem gibt es Regeln und Gesetze die das untersagen.

        1. max 💎

          Ach natürlich die Gesetzeslage… Weil Amazon und Co sich immer daran halten. Man sah es ja erst an Alexa die fleißig mitzeichnete obwohl diverse Kunden "Nein" gedrückt haben.

      2. Roberto 🏅

        Davor habe ich keine Angst. Ich halte mich aber in sozialen Netzwerken zurück.

        Hab schon mehrere potentielle Mieter meiner Wohnungen doch nicht genommen, weil ihre Profile zu viel Negatives zeigten.

  5. ginda63 👋

    Oh, echt Glück gehabt, dass im August die nächste Zahlung fällig ist… Am 13.08. werden lt. App nochmal 69 abgebucht und die höheren Gebühren werden erst im August 2023 fällig..

    1. Christian 🏅

      Dito bei mir. Bei mir wird am 18.08 nochmal der alte Betrag abgebucht.

      Aber auch die neuen 89€ sind absolut ok für das gebotene.

  6. Skox 🍀

    Das mit den 50% hat mich auch direkt mehr interessiert, als das mit der Erhöhung kommuniziert wurde. Was ich mich aktuelle Frage, wenn meine Mutter von der GEZ befreit wird, kann ich deren bescheid nutzen? 😅 Ich weiß, es klingt komisch, aber so liest es sich auf der Amazon Seite:

    "Für die Verifizierung müssen folgende Informationen gut lesbar sein:
    Ihr Name
    Ihre Beitragsnummer
    Der Befreiungszeitraum

    Wichtig: Der Familienname auf dem Dokument muss mit dem Namen Ihres Amazon Kontos übereinstimmen"

    Also nur der Nachname muss gleich sein, nichts gleicher Haushalt oder sowas? Vielleicht kann mich ja jemand korrigieren oder bestätigen 😏

  7. Sam 🏅

    Werde das Abo erstmal auslaufen lassen und erst wieder aktivieren, wenn ich es wirklich brauche. Mal sehen, ob das eher früher oder später der Fall ist.

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