Neues Gesetz geplant: Kennzeichnung von Werbung in sozialen Netzwerken

Der ein oder andere von euch wird es in den letzten Monaten sicher auch mal am Rande mitbekommen haben, es gab Diskussionen rund um die Kennzeichnung von Werbung in sozialen Netzwerken. Grundsätzlich ging es dabei immer um die Frage: Ab wann ist es Werbung und ab wann muss man es anmerken?

Vor allem der Fall von Cathy Hummels sorgte für Diskussionen, denn sie musste sich vor Gericht für Beiträge verantworten, wo kein Geld für die Platzierung des Produkts geflossen ist. Und die müssen dann auch nicht als Werbung bezeichnet werden. Doch die Bundesregierung möchte das nun ganz klar regeln.

Social Media: Werbung-Hinweis inflationär genutzt

Ich finde es gut, dass da endlich ein Gesetz kommt, denn mittlerweile hat sich ein Trend bei „Influencern” abgezeichnet: Es wird alles als Werbung bezeichnet, wenn eine Marke in einem Beitrag zu sehen ist. Sowas ist natürlich Blödsinn, denn wenn man sich selbst etwas gekauft hat, dann ist das keine Werbung.

Das Problem dabei: Die echte Werbung war bei vielen in den letzten Monaten gar nicht mehr zu erkennen, denn viele Influencer schrieben einfach überall ein „Werbung” hin. Die „richtigen” Werbebeiträge fallen aktuell oft gar nicht mehr auf, da sie mit den „normalen” Posts untergehen (oft auch so gewollt).

Doch das soll nun geregelt werden und dann werden wir in Zukunft hoffentlich nur noch dort ein „Werbung” sehen, wo auch tatsächlich Geld geflossen ist.

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