• HTC will Marke in Indien an andere Hersteller lizenzieren

    HTC hat keine Chance auf dem Markt in Indien und soll sich daher mit Herstellern wie Micromax, Lava und Karbonn im Gespräch befinden. Man bietet diesen ein neues Geschäftsmodell an, bei dem sie die Marke „HTC“ für Smartphones, Tablets und Zubehör lizenzieren können. HTC erhält dann eine Gebühr.

    Die Marke „HTC“ soll den Herstellern vor allem im hochpreisigen Segment helfen, wo die Konkurrenz von Huawei, Xiaomi und Co immer härter wird. HTC selbst hat wohl kein Interesse es aus eigener Antriebskraft zu versuchen.

    Ein ähnliches Geschäftsmodell haben wir in den letzten Jahren auch bei Nokia gesehen, die ihre Marke an HMD Global verkauft haben. Dort darf man exklusiv Nokia-Smartphones auf den Markt bringen, der Deal gilt für 10 Jahre.

    Aktuell ist bei HTC aber nur vom indischen Markt die Rede und dort könnte man es schwer haben, denn der Premium-Markt ist kein „Spezifikationen-Rennen“ mehr, man muss auch mit Innovationen glänzen. Und die R&D-Reserven der indischen Hersteller halten sich – ebenso wie bei HTC selbst – in Grenzen.

    Mal schauen, wie es mit HTC in Zukunft weiter geht. Sollte das mit Indien gut ausgehen, dann könnte man dieses Modell auch öfter anwenden. Immerhin ist die Marke „HTC“ noch bekannt. Doch eine gute Marke reicht in der heutigen Zeit auch nicht mehr aus, die glorreichen Zeiten von HTC liegen lange zurück.

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