Lilium ist mit Flugtaxis gescheitert


Es hat sich schon angedeutet, dass Lilium dringend Geld benötigt und man hat da auch ein bisschen auf die Politik in Deutschland gesetzt. Doch die Hilfe blieb aus und heute hat das Unternehmen einen Insolvenzantrag angekündigt, man ist pleite.
Lilium peilt jetzt ein Insolvenzverfahren in Selbstverwaltung an, damit würde man die Kontrolle behalten, aber ist unklar, ob das genehmigt wird. Die Idee war, dass man Flugtaxis für die Zukunft entwickelt, ein Marktstart war für 2026 vorgesehen.
Einige beklagen, dass man damit ein vielversprechendes Konzept für Mobilität aus Deutschland scheitern lässt, aber ich bin da anderer Meinung. Technisch sicher nicht schlecht, aber mit Blick auf die Zukunft wird das eher kein großer Markt.
Klar, solche Ideen und Konzepte benötigt es auch, aber es ist okay, wenn sie auch scheitern dürfen und nicht mit Geld am Leben gehalten werden, wenn der Zug abgefahren ist. Wenn ein Robotaxi für den Massenmarkt eine Chance hat, dann als Auto, wie es Tesla derzeit pusht, aber nicht als überteuertes und großes Flugzeug.
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Das ist ja komisch, wie kann das denn sein, das ist ja komisch!
Insolvenz, obwohl die Auftragsbücher so voll seien, der französische Staat einsteigt und weil ja so viele große Investoren mit drinnen stecken.
Die CSU und die SPD wollten unbedingt Steuergelder verbrennen… Zum Glück waren die Grünen konsequent dagegen. Welche Position die FDP hatte, keine Ahnung, hab dazu nichts gelesen.
Ich würde mich niemals in so ein Gefährt setzen, egal wie sicher es sein soll. Alles was hochkommt, kann auch runterfallen. und wenn das passiert, ist die Überlebenschance gering. In den letzten Jahren sind viele Promis, Millionäre und Milliardäre in ihren Hubschraubern und Privatjets abgestürzt. Wenn ich es soweit gebracht habe, ein gutes Leben führe und eine Familie habe, dann setze ich das nicht wegen ein bisschen Zeitersparnis aufs Spiel. Das hat jetzt nichts mit Flugangst zu tun, sondern ist einfach eine Abwägung, was mir wichtiger ist. Auch fahre ich nicht Motorrad und mache keine Risikosportarten.
Interessante Überlegung. Hab neulich auch darüber nachgedacht, als ich erneut über den Tod des McFit Gründers gelesen hatte. Dabei kam mir die Frage auf, ob diese kleinen privaten Flugzeuge genau so akribisch vor jedem Start überprüft werden, wie die großen Linienmaschinen.
Wenn man schon das Geld für Charterflüge hat oder gar ein eigenes kleines Flugzeug, dann doch lieber entspannt Business Klasse fliegen.
Das ist doch der Laden, wo diese eine Regierungspartei, die immer auf Abbau von Subventionen pocht, Steuergelder reinstecken wollte.
Es wurde ja schon lange vorhergesagt, dass dieses Unternehmen scheitern wird.