VW ID.3: Volkswagen sieht Vorteil in MEB-Plattform

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Volkswagen ist einer der ersten Autohersteller, der eine eigene Plattform für Elektroautos entwickelt hat. Diese nennt sich MEB-Plattform (Modularer E-Antriebs-Baukasten) und ist unter anderem die Grundlage für den VW ID.3.

In den kommenden Monaten werden viele Modelle dazukommen, unter anderem der VW ID.4 und auch die VW-Partner wie Seat oder auch Audi werden diese MEB-Plattform nutzen. Es gibt aber viele Hersteller, die sowas nicht haben.

Einige Hersteller entwickeln gerade eine entsprechende Plattform, Mercedes-Benz zum Beispiel, andere haben einer solchen Plattform bereits eine Absage erteilt, da ist BMW ein bekanntes Beispiel. Für Volkswagen war diese Plattform aber der einzige logische Schritt, denn sie ermöglicht mehr Freiheiten, als bisher.

MEB-Plattform: Neue Möglichkeiten beim Design

Ohne einen großen Motor und mit einem großen Akkupack im Boden kann man ein Auto ganz anders planen und designen. Es wäre laut Klaus Bischoff die falsche Entscheidung gewesen, die Elektroautos im „traditionellen Raum“ zu planen.

There is more freedom [with a bespoke EV] because the car’s achitecture volume and proportions are different. With the internal combustion engine out of the game, you can really move the proportions and bodystyles and you have a lot more flexibility, particularly in terms of interior design.

Bei Volkswagen hat man bei den ersten ID-Modellen aber auch darauf geachtet, dass man nicht zu radikal beim Design vorgeht. Es sei ein Weg, den Volkswagen nun Schritt für Schritt gehen möchte. Man muss nur vorsichtig sein, dass man keine Kunden verliert, die das traditionelle Design bevorzugen.

Was Klaus Bischoff hier nicht erwähnt, aber sicher auch eine Rolle spielt: Ein Konzern wie Volkswagen kann es sich leisten, so eine Plattform zu entwickeln. Das kostet sehr viel Geld und man kann die Plattform bei VW, Audi, Skoda und Seat nutzen. Hersteller wie BMW haben ein deutlich kleineres Portfolio.

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