Die Deutsche Telekom hat Aufträge für den Glasfaser-Ausbau von insgesamt sieben Millionen Wohnungen erhalten.
Die Aufträge stammen von Wohnungsunternehmen, Immobilienverwaltungen und Projektentwicklern. Im Fokus stehen vor allem Mehrfamilienhäuser. Deren Erschließung gilt wegen der Abstimmung zwischen Eigentümern, Verwaltungen, Bewohnern und Netzbetreibern als vergleichsweise aufwendig.
Telekom investiert zusätzlich 800 Millionen Euro
Die Telekom will in den kommenden drei Jahren weitere 800 Millionen Euro zusätzlich zu ihren bereits geplanten Milliardeninvestitionen in Glasfaser stecken. Der Schwerpunkt soll sich dabei stärker von erschlossenen Straßen und Gebäuden auf tatsächlich nutzbare Anschlüsse bis in die Wohnung verlagern.
Weitere Zahlen zum Ausbau:
- Rund 45 Anbieter nutzen das Telekom-Netz als Wholesale-Partner.
- Gut 50 Kooperationen bestehen mit regionalen Netzbetreibern und Infrastrukturpartnern.
- Sieben Millionen Wohnungen umfasst der aktuelle Auftragsbestand.
Das Glasfasernetz soll offen bleiben. Bewohner eines angeschlossenen Gebäudes sind laut Telekom daher nicht dauerhaft an das Unternehmen gebunden, sondern können auch Tarife anderer Anbieter nutzen. Rahmenvereinbarungen mit der Immobilienwirtschaft sollen zudem Planung und Ausbau größerer Wohnungsbestände vereinfachen, heißt es von der Telekom.
Wer die Bandbreiten nutzen möchte, muss logischerweise einen entsprechenden Glasfaser-Tarif buchen.
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