Vollelektrisch angetriebene Leichtmotorräder werden immer beliebter, vor allem in Innenstädten, wo Parkraum begrenzt ist und sie eine emissionsfreie Alternative zum PKW darstellen. Das Unternehmen SOL Motors mit Sitz in Böblingen bei Stuttgart hat diese Entwicklung erkannt und bietet mit dem Pocket Rocket und dem Pocket Rocket S zwei durchaus interessante und auffällige E-Mopeds an.

E-Moped auf schwäbische Art

Auf der offiziellen Website beschreibt das Unternehmen sowohl seine Vision als auch seine Mission. Einerseits will man „Menschen für nachhaltige Mobilität begeistern, Emissionen senken und die Lebensqualität steigern“ und andererseits „ein geräuschloses, nachhaltiges Transportmittel anbieten, das Funktion, Performance und zeitloses Design vereint“. Aus diesen Gedanken heraus sind die beiden Modelle entstanden, die sich technisch nur geringfügig unterscheiden.

Während der Pocket Rocket eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und eine Spitzenleistung von 6,5 kW erreicht und somit eine Reichweite von bis zu 108 Kilometern ermöglicht, positioniert sich der Pocket Rocket S mit einer Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h und einer Spitzenleistung von 8,5 kW als Flaggschiff-Modell.

Die Reichweite des Topmodels beträgt dann allerdings bis zu 68 Kilometer. Die mittig im Rohr befindliche, herausnehmbare Batterie kann entweder direkt am Fahrzeug aufgeladen oder entnommen und extern geladen werden. Die Batterie soll in etwa 4 Stunden vollständig aufgeladen sein.

Aufgrund der Geschwindigkeitsangaben kann der Pocket Rocket (L1e) ähnlich wie der Opel Rocks-e, der Ami von Citroën oder der Fiat Topolino bereits mit den Führerscheinklassen AM, A1 und B gefahren werden. Das andere Modell hingegen erfordert die Führerscheinklassen B1 bzw. A. Weitere Informationen, wie die Möglichkeit, eine Probefahrt zu organisieren, sowie technische Details zu den Fahrzeugen sind auf der offiziellen Website zu finden.

Auf der offiziellen Webseite sind auch die Preise für das Pocket Rocket (5.990 Euro) und das Pocket Rocket S (6.990 Euro) angegeben. Das Unternehmen gibt eine Lieferzeit von circa vier Wochen nach Bestellung an. Eine zweite Batterie kostet 1.695 Euro, der passende Ladeadapter 65 Euro und der Charger 199 Euro.


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  1. Philipp 🔆

    Uiuiui, das Design polarisiert auf alle Fälle schonmal. Sieht aus wie der feuchter (Alb)traum eines vanmoof Designers.

    Aber bei solchen E-Moppeds ist für mich der Preis immer das größte Problem. Da Kauf ich mir lieber für etwas weniger ein Pedelec oder gleich ein richtiges Motorrad. Gut, ein echtes Motorrad ist vielleicht nicht für jeden eine Option aber wenn ich mir den Preis anschaue und ein echtes Motorrad und ein E-Bike nebeneinander Stelle, fühlt sich der Preis einfach nicht richtig an.

  2. Lukas B. ☀️

    Also nen E-Roller?

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