Sony rechnet mit 20 Prozent weniger verkauften Smartphones

Bekanntlich steht es nicht gerade gut um Sonys Smartphone-Geschäft. Das bestätigen nun auch die Verkaufszahlen, welche das Unternehmen für dieses Geschäftsjahr erwartet. Von rund 20 Millionen verkauften Modellen geht man aus – 20 Prozent weniger, als im vergangenen Jahr.

Seit einiger Zeit kämpft Sony in seiner Smartphone-Spalte bereits mit sinkenden Verkaufszahlen, dass es weiter nach unten gehen wird verkündeten die Japaner nun im Rahmen ihres Jahresausblicks für das am 31. März 2017 endende Geschäftsjahr.

Waren es im vergangenen Jahr noch 24,9 Millionen verkaufte Smartphones, rechnet man in diesem nur noch mit 20 Millionen abgesetzten Modellen. Als Grund nennt man einen erwarteten Rückgang im Mittelklasse-Segment, da man sich zukünftig vor allem auf High-End-Modelle konzentrieren möchte.

Obwohl die Verkaufszahlen zurückgehen sollen und auch ein um 17 Prozent geringer ausfallender Ertrag in Höhe von umgerechnet 7,6 Milliarden Euro erwartet wird, soll die Mobile-Sparte im kommenden Geschäftsjahr wieder profitabel werden. Gesenkte Kosten und das neue Produktportfolio werden laut Sony für einen Gewinn von 41 Millionen Euro sorgen.

Da sich eure Euphorie zum Marktstart des Xperia X in Grenzen hielt und auch ich momentan noch daran zweifle, dass sich das Oberklasse-Smartphone gegen die Konkurrenz behaupten kann, bin ich gespannt auf den kommenden Qaurtalsbericht der Japaner. Dieser wird uns dann zeigen, wie gut das neue Produktportfolio vom Markt aufgenommen wurde.

Quelle: Sony via: GSMArena

Teilen

Hinterlasse deine Meinung