Die Deutsche Telekom stellt eine neue souveräne elektronische Patientenakte für Versicherte vor.

Die Deutsche Telekom bringt eine neue Generation der elektronischen Patientenakte auf den Markt. Laut Unternehmensangaben umfasst die Lösung sowohl die technische Plattform als auch Anwendungen, die Krankenkassen ihren Versicherten bereitstellen können. Ziel sei eine einfache und intuitive Nutzung sowie eine durchgängige Bereitstellung aus einer Hand.

Nach Angaben des Unternehmens tritt die Telekom als End-to-End-Anbieter auf, der Produkt, Plattform und Betrieb vollständig integriert liefert. Die Bereitstellung erfolgt über die Open Sovereign Cloud als Teil der T Cloud, wobei sämtliche Daten ausschließlich in zertifizierten Rechenzentren in Deutschland verarbeitet werden.

Telekom setzt auf integrierte ePA-Plattform aus Deutschland

Die Lösung wurde laut Telekom modular und skalierbar entwickelt, um bestehende Schwächen aktueller ePA-Systeme zu adressieren, etwa bei Suchfunktionen oder der Verarbeitung strukturierter Daten. Gleichzeitig soll die Plattform auf zukünftige Anforderungen vorbereitet sein und Erweiterungen ermöglichen.

Zentrale Merkmale laut Telekom:

  • End-to-End-Lösung aus einer Hand
  • Betrieb in deutschen, zertifizierten Rechenzentren
  • Integration in bestehende Gesundheitssysteme
  • Verknüpfung mit digitalen Identitäten und TI-Messenger

Die Patientenakte ist zudem in das digitale Gesundheitsökosystem der Telekom eingebunden. Dazu zählen laut Unternehmen Dienste wie digitale Identitäten und Kommunikationslösungen, die eine Vernetzung verschiedener Anwendungen ermöglichen. Die Vorstellung der Lösung erfolgt im Rahmen der DMEA in Berlin, während sich das System derzeit im Zulassungsverfahren der gematik befindet.


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