Trade Republic bekommt zwei neue Ordertypen: Das steckt dahinter

Der Neobroker Trade Republic führt mit Trailing Stop und Stop Limit zwei neue Ordertypen ein, die Anlegern mehr Kontrolle beim Verkauf ermöglichen.

Die Funktionen werden nach Angaben des Unternehmens schrittweise freigeschaltet. Sie stehen sowohl in der Smartphone-App als auch im Web Terminal zur Verfügung. Beide Ordertypen können bis zu einem Jahr aktiv bleiben und jederzeit bearbeitet werden.

Trailing Stop und Stop Limit bei Trade Republic erklärt

Mit den neuen Ordertypen lassen sich Verkaufsaufträge genauer steuern. Während der Trailing Stop auf Kursbewegungen reagiert, ermöglicht Stop Limit die Festlegung einer Preisgrenze.

Die beiden Funktionen im Überblick:

Ein wichtiger Unterschied liegt in der Ausführung. Beim Trailing Stop folgt die Stop-Schwelle steigenden Kursen automatisch nach oben. Beim Stop Limit verhindert die gesetzte Preisgrenze dagegen einen Verkauf unterhalb des Limits. Allerdings kann die Order dadurch auch unausgeführt bleiben, wenn der Marktpreis zu stark fällt.

Die neuen Möglichkeiten sind vor allem für Anleger interessant, die ihre Positionen nicht ständig beobachten möchten. Eine Garantie für die gewünschte Ausführung oder den Schutz vor Verlusten bieten solche Orders allerdings nicht.

Für Trade Republic ist die Erweiterung ein sinnvoller Schritt. Gerade bei einem Broker, der sich an Privatanleger richtet, gehören flexible Ordertypen für mich zu einer zeitgemäßen Handelsplattform. Dass diese nun auch im Web Terminal verfügbar sind, macht die Neuerung zusätzlich praktisch.

Zu Trade Republic →

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