Der Neobroker Trade Republic baut seinen Kundenservice nach anhaltender Kritik umfassend um.

Trade Republic hat angekündigt, Kundenanfragen künftig rund um die Uhr per Live-Chat und Telefon zu bearbeiten. Laut Unternehmensangaben sollen dafür mehr als 1000 Servicemitarbeiter in sechs Servicezentren in Europa eingesetzt werden. Der Live-Chat ist bereits verfügbar, der Telefonservice soll schrittweise starten und ab Mai europaweit bereitstehen.

Hintergrund der Neuausrichtung ist die seit Jahren geäußerte Kritik am Support des Neobrokers. Viele Kunden hatten sich bei komplexeren Problemen durch den bisherigen Einsatz von Chatbots nicht ausreichend betreut gefühlt.

Unternehmenschef Christian Hecker sagte laut Handelsblatt, der Erstkontakt über KI werde beendet, zugleich bleibe Künstliche Intelligenz intern als Unterstützung für Mitarbeiter im Einsatz.

Trade Republic reagiert auf Kritik am Kundenservice

Kunden sollen ihr Anliegen in der App auswählen und dann Chat, Anruf oder Rückruf nutzen können. Wenn ein Fall nicht sofort gelöst wird, soll ein Ticket erstellt werden, dessen Bearbeitungsstand in der App sichtbar ist.

Verbraucherschützer bewerten den Schritt als folgerichtig, verweisen aber darauf, dass sich die Qualität erst im praktischen Betrieb zeigen müsse.

Trade Republic gehört zu den größten deutschen Fintechs und verwaltete zuletzt nach Unternehmensangaben mehr als 150 Milliarden Euro für über zehn Millionen Kunden.

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  1. Stefan K. 🔆

    Heißt also, die KI zur Beantwortung von Fragen wandert von der Verantwortung des Kunden in Richtung des Supports, der weiß, wie er gezielt die KI mit richtigen Fragen Richtung Antwort zu füttern weiß. Aja.
    Zitat aus unserem Vorstand: „Es bleibt spannend.“

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