Trade Republic gestaltet Zinswerbung inzwischen klarer
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat zwei Verfahren gegen Trade Republic mit einem gerichtlichen Vergleich beendet.
Die Klagen vor dem Landgericht Berlin II betrafen die Werbung von Trade Republic für Zinsen auf Guthaben sowie Angaben zur Einlagensicherung. Nach Angaben der Verbraucherzentrale verpflichtete sich der Anbieter, die beanstandeten Aussagen dauerhaft zu unterlassen.
Trade Republic teilte zudem mit, die betreffende Zinsaussage bereits lange vor dem Vergleich auf der eigenen Website angepasst zu haben. Sie sei daher nicht erst im Zuge der Einigung zurückgezogen worden.
Trade Republic gestaltet Zinswerbung transparenter
Im ersten Verfahren ging es um die Werbung „Zinsen auf Dein Cash“. Trade Republic hatte sich bereits 2024 verpflichtet, diese Werbung nicht zu verwenden, wenn Kunden die Verzinsung zunächst in der App aktivieren müssen. Weil die Verbraucherzentrale einen Verstoß gegen diese Verpflichtung sah, reichte sie Ende 2024 Klage ein.
Im zweiten Verfahren kritisierte die Verbraucherzentrale Angaben zur Höhe und Veränderlichkeit des Zinssatzes sowie zur Einlagensicherung. Nach ihrer Darstellung wurde nicht ausreichend deutlich gemacht, dass der beworbene Zinssatz von einem EZB-Zinssatz abhängt.
Zudem sei Guthaben laut Trade Republic teilweise in Treuhandkonten mit Einlagensicherung und teilweise in nicht abgesicherten Liquiditätsfonds angelegt worden. Die genaue Aufteilung sei erst nach Kontoeröffnung in der App sichtbar gewesen.
Die Vereinbarung umfasst mehrere Punkte:
- Trade Republic unterlässt die beanstandeten Aussagen dauerhaft.
- Das Unternehmen trägt die Kosten der Verfahren.
- Eine Vertragsstrafe von 5.500 Euro wird gezahlt.
Aus Sicht der Verbraucherzentrale müssen Bedingungen für Zinsangebote vor Vertragsschluss erkennbar sein. Das gelte auch für Angaben dazu, ob Guthaben der Einlagensicherung unterliegt oder in Geldmarktfonds angelegt wird.
Ich finde den Vergleich vor allem deshalb relevant, weil Zinsangebote und Angaben zur Absicherung unmittelbare finanzielle Folgen für Kunden haben. Entscheidend ist daher, dass wesentliche Bedingungen bereits vor der Kontoeröffnung klar erkennbar sind. Für Trade Republic war es in meinen Augen vollkommen unnötig, hier nicht mit voller Klarheit aufzutreten, denn das hätte der Vermarktung kaum geschadet.
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Vielleicht mal lieber über den Datenskandal und den Kundendaten im Darknet berichten wie andere Portale.
Was du meinst ist wohl eher das…
https://www.swr.de/leben/verbraucher/ard-marktcheck/betrug-ueber-trade-republic-100.html
Betrug über Trade Republic mit Kryptowährung.
oder verwechselst du das mit Revolut?
https://winfuture.de/news,160246.html
Die haben wohl ein Datenleck bei Kundendaten…..