Volkswagen: Lösung für ein altes VW-Werk deutet sich an

VW hat einige Standorte in Deutschland, von denen man sich gerne trennen würde und bei denen man nach „Lösungen“ sucht. Bei Osnabrück scheint man jetzt einen Plan für die Zukunft gefunden zu haben, wie die Automobilwoche heute berichtet.
Mit Stefanie Hegels gibt es eine neue Leitung für den Standort, denn sie übernimmt das Werk ab dem 1. September, was von Volkswagen bestätigt wurde. Unklar sei, wie die Lösung aussieht, ein VW-Logo soll aber weiter am Werk zu sehen sein.
Volkswagen: Rüstung statt Autos?
Es gab viele Gerüchte rund um eine Produktion in der Rüstungsindustrie, erst mit Rheinmetall, aktuell deutet sich der Einstieg von Rafael, eine Rüstungsunternehmen aus Israel, an. Die Personaländerung deutet darauf hin, dass sich Volkswagen aber nicht komplett von diesem Standort trennt und dort irgendwie beteiligt bleibt.
Das wirft die Frage auf, wenn Volkswagen diesen Standort nicht abgibt, ob man selbst in die Rüstungsproduktion einsteigt, was ich für das Image der Marke nicht hoffe. Es wäre kein gutes Signal, wenn man sich an der Produktion von Rüstung bei einem Unternehmen beteiligt, welches aktuell an einem Angriffskrieg beteiligt ist.
Mal schauen, wie die Zukunft in Osnabrück aussieht, wenn 2027 die Produktion des VW T-Roc Cabriolet ausläuft, das letzte Modell, was noch vor Ort gebaut wird.
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