Volkswagen: „Wir haben unseren Kern verloren“

Wenn man sich im aktuellen Management die Ära von Herbert Diess anschaut, dann wird man diese sicher kritisch abhaken. Wenn auch hoffentlich nicht ganz so dramatisch, wie die alte Ära von Martin Winterkorn (Stichwort: Dieselskandal).
Doch auch in der letzten Phase, in der Volkswagen viele Dinge richtig machte, gab es einige Fehlentscheidungen, die man mittlerweile eingesteht. Man „habe den Kern verloren“, so Thomas Schäfer bei TopGear. Das will VW jetzt wieder ändern.
VW habe zu viel über die Funktionen nachgedacht, weniger über die Art, wie sie Kunden nutzen. Ein Türgriff muss leicht zu verstehen sein und Touch hat auf dem Lenkrad nichts zu suchen, das sei für den VW-Chef „auch nicht verhandelbar“.
Ein frisches Image für Volkswagen
Doch auch das ID-Design war nicht gut für das Image, daher will man jetzt wieder „ein freundlicheres Gesicht“ für Volkswagen als Marke, dazu gehören auch die Namen. Wobei man das noch nicht konsequent durchzieht und VW der Mut fehlt.
Man habe sich bei Volkswagen zu sehr an der iPhone-Ära orientiert und das zu sehr auf das Auto ausgelegt, das hat aber nicht überall gepasst. Natürlich bleibt das große Display mit Touchscreen in der Mitte, aber nicht jeder Ansatz war hier gut.
Laut Thomas Schäfer hört VW wieder mehr auf die Kunden, wobei man eine Sache wohl nicht wieder ändern wird, denn die Marke hat sich auch spürbar „weiter oben“ eingeordnet und man besser zwar nach, günstiger wird VW aber wohl nicht mehr.
-->










Eigentlich müssten die das „Volk“ in Volkswagen abschaffen!
Neue Generation 6 der Software nur für Fahrzeuge ab Woche X. Das umfasst auch Funktionen, die absolut keinen Bezug zu neuen Sensoren o.ä. haben und die Kundschaft seit Jahren hingehalten wurde (Ladefilter)
Also nein: Volkswagen (und sehr wahrscheinlich auch Cupra und Skoda) haben nicht ihren Kern verloren. Man verkauft Autos und das möglichst häufig. Einmal gekauft, interessierst du nicht mehr.