VW-Gewinn bricht drastisch ein: Volkswagen senkt Prognose
Der Volkswagen-Konzern hat nach einem schwachen zweiten Quartal seinen Umsatzausblick für das Gesamtjahr gesenkt.
Volkswagen hat im zweiten Quartal 2026 einen Gewinn von 1,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch im ersten Halbjahr fiel der Gewinn mit 5,9 Milliarden Euro niedriger aus. Der Umsatz blieb mit 158 Milliarden Euro nahezu auf Vorjahresniveau.
Volkswagen reagiert auf schwache Geschäftsentwicklung
Als Grund für die vorsichtigere Prognose nennt das Unternehmen unter anderem das schwache Geschäft in China. Dort gingen die Auslieferungen im ersten Halbjahr um mehr als ein Drittel auf 424.300 Fahrzeuge zurück. Weltweit sanken die Auslieferungen konzernweit um fast neun Prozent auf 2,1 Millionen Fahrzeuge. Laut Unternehmensangaben entwickelten sich die Verkäufe außerhalb Chinas günstiger.
Wichtige Kennzahlen im Überblick:
- Gewinn im zweiten Quartal: 1,5 Milliarden Euro
- Halbjahresumsatz: 158 Milliarden Euro
- Weltweite Auslieferungen: 2,1 Millionen Fahrzeuge
Volkswagen erwartet für 2026 nun bestenfalls einen stabilen Umsatz, während zuvor ein Wachstum von bis zu drei Prozent in Aussicht gestellt worden war. An der Prognose für die operative Umsatzrendite hält der Konzern fest. Finanzvorstand Arno Antlitz erklärte, die derzeitige Marge zeige weiteren Handlungsbedarf bei den Kosten.
Ich halte die Entwicklung für ein deutliches Signal, dass Volkswagen neben kurzfristigen Sparmaßnahmen vor allem Antworten auf den anhaltenden Wettbewerbsdruck und die schwierige Marktlage in China finden muss.
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Und wenn man jetzt berücksichtigt, wie viel VW jedes Jahr abschreibt und auch Sonderabschreibungen macht, die sich „negativ“ auf den Gewinn und die zu zahlende Steuern auswirkt, finde ich das Ergebnis super.
Und Rückstellungen werden die aktuell wie die Weltmeister bilden…
Am Ende ist jede Bilanz und G+V nur so gut, wie und für welche Seite man sie interpretiert…
Eine Firma in der Krise macht pro Monat 500 Mio Euro Gewinn. Und dann sagen sie, sie müssen dringend Leute rauswerfen. kranke Welt…
Es geht im Kapitalismus nicht um den aktuellen Zustand, sondern um den Trend. Also ob es hoch oder heruntergeht. Und bei einer Talfahrt bekommen Anleger eben Panik, vor allem, wenn die Prognose langfristig ist. Ich sage nicht, dass das eine gesunde Welt ist, im Gegenteil, der Kapitalismus in seiner aktuellen Form ist nicht gesund, ich will damit nur erklären, warum die 500 Millionen im Monat nicht entscheidend sind.
Autos zu bauen kostet nunmal auch extrem viel Geld und ist im allgemeinen sehr sehr Cash intensiv. Daher sind 500 Millionen im Monat nicht extrem viel für ein Autobauer in dieser größe.
Heute sind es noch 500 Mil. geht die Entwicklung so weiter ohne das Personal abgebaut wird und der Konzern entschlankt wird werden das von Monat zu Monat weniger bis sie irgendwann von Geely oder sonst wem aus Asien übernommen werden.
Mir ist das klar, danke 😄
Das ist so nicht richtig. Es ist wieder mal ein gutes Beispiel, dass Marke und Konzern in einen Topf geworfen werden. Die 1,5 Milliarden beziehen sich auf den Gesamtkonzern, also der Gewinn aller zehn Marken zusammen. Die Einzelmarke VW macht eigentlich fast gar keinen Gewinn mehr. Wenn man bedenkt, dass man mindestens 3-4 Milliarden pro Jahr braucht, um noch halbwegs anständig in Zukunftsprojekte investieren zu können, dann wird die Luft langsam dünn
seit 2010 wurden bis heute 66% mehr Personal eingestellt. die Produktivität stieg jedoch nur um 22%.
ja, ich kann verstehen warum VW 150.000 Arbeiter entlassen möchte.
Das Personal wurde nicht zusätzlich eingestellt, sondern es waren die bestehenden Mitarbeiter der Marken, die man nach 2010 gekauft, bzw. in den Konzern integriert hat, wie zum Beispiel Porsche, MAN, Scania, Ducati. Des weiteren wurde Personal eingestellt für neue errichtete Werke in China. Der personelle Zulauf in den europäischen Werken bei den 2010 zum Konzern gehörenden Marken liegt im einstelligen Prozentbereich.
An den Zahlen von VW sieht man erst wie schlecht die Zahlen von Tesla waren.
An die miese Marge von Tesla kommt nicht einmal VW heran.
Ohne einen Chef, der ständig Dinge verspricht, die er nicht liefern kann, wäre deren Börsenwert sicher auch auf einem realistischen Level.
Ja gut spätestens dann wird mit SpaceX fusioniert :D
Meinst du, die institutionellen Anleger sind blöd? Musk haut seit über 10 Jahren ständig Ziele und Ankündigungen raus, die du und andere als „Versprechen“ framen. Man kann davon ausgehen, dass die allermeisten Anleger die TSLA-Aktie gut einschätzen können, sonst wäre sie nicht schon so lange auf dem hohen Niveau. Dass die mal nach schwachen Ergebniszahlen um den mehrfachen Börsenwert des VW-Konzerns einbricht, kam schon häufiger vor. Tesla wird als Tech- (Software- und KI) Konzern gesehen, VW als alter Blechbieger, der bald für Chinesen im Auftrag fertigen wird, das ist der Unterschied.
Das hat nichts mit schlau und dumm zu tun, es ist die Börse. Oder meinst du, Tesla wäre das erste Unternehmen, was überbewertet ist? Vielleicht sind sie es auch nicht, wir werden sehen.
Der „Markt“ ist nun mal das beste/effizienteste was wir haben.
Wen der sagt, Tesla ist X wert, dann ist das halt so.
Die von dir genannten Institutionelle Anlegern sind in erster Line keine aktiv verwaltete Beteiligungen sondern kommen überwiegend durch Indizie Nachbildungen von ETFs zu Stande. Das hat also nichts damit zu tun ob es „schlaue“ professionelle Investoren sind.