VW ID Golf: Überraschende Änderung bei Volkswagen

Volkswagen und die Software, das ist und bleibt ein leidiges Thema, bei dem der Konzern vielleicht nie eine einheitliche und dauerhafte Lösung finden wird. Mal will man schneller sein, mal besser und jetzt will man vor allem viel günstiger sein.

Statt der Software-Entwicklung mit Rivian, in die man sehr viel Geld vor ein paar Jahren investiert hat, könnte in Zukunft bei sehr wichtigen Modellen wie dem VW ID Golf oder VW ID Passat (und bei anderen VW-Marken) eine Änderung anstehen.

Volkswagen mit Software aus China

Wie das Manager Magazin berichtet, diskutiert man den Einsatz von Software aus China hier in Europa, dies sei vor allem deutlich günstiger und könnte den Konzern mehrere Milliarden Euro sparen. Die ersten Reaktionen im Vorstand waren wohl sehr positiv, eine finale Entscheidung steht laut Quelle bisher allerdings noch aus.

Die Frage wäre, Volkswagen wollte die Meldung bisher aber nicht kommentieren, was mit der Rivian-Partnerschaft passiert und ob man sich eventuell auch davon trennt, wie man es jüngst bei Bosch getan hat, um weitere Kosten zu vermeiden.

Doch die ganzen Kurswechsel und neuen Deals kosten doch viel Zeit und es ist vielleicht auch nicht optimal, wenn sich der Konzern strategisch zu sehr auf China fokussiert, man denkt ja auch über den Import von Elektroautos aus China nach und will diese vielleicht sogar hier produzieren. Das Wissen wandert damit nach China.


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Fehler melden 3 Kommentare

   

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  1. Aaron Matthiesen 🎖

    Bei allem, was anscheinend bei VW bei der Software schief gelaufen ist in den vergangenen Jahren – ist sie nicht aktuell auf einem wirklich guten Niveau? Ich hab zuletzt viel Gutes darüber gehört, auch die Geschwindigkeit, Routenplanung – und auch die Assistenzsysteme.
    Dagegen hört man bei den chinesischen Marken, die es hierzulande gibt, in genau diesen Bereichen viel von Kinderkrankheiten.

    Genau das Risiko sehe ich bei einem erneuten Schwenk – wie teuer und langwierig es am Ende wird, das ganze wieder von Grund neu zu machen, ist vermutlich gar nicht so einfach abzusehen.

    Und die europäischen Kunden wollen höchstwahrscheinlich gar nicht soo viel Schnickschnack und lustig animierte Figuren, die übers Display hüpfen, im Gegensatz zu den chinesischen Kunden.

  2. Beend 👋

    Man könnte auch einfach Android Auto nehmen und fertig ist.

    Rivian war schon für Amazon ein Milliardengrab. Heute fährt Amazon Fiat Ducato von Stellantis.

    Rivian den Stecker ziehen. Die ihr klappriger Elektro Transporter ist veraltet und mehr haben sie nicht hinbekommen. Das Milliardengrab Scout auch gleich beerdigen, dessen Fabrik 3 Jahre Verzögerung hat. der BER der USA quasi.

    Man tanzt auf zu vielen Hochzeiten. Seat als Billigmarke wie Dacia positionieren oder an Chinesen verkaufen. Ducati verkaufe .

    1. Die VW-Marken nutzen sogar schon Android Automotive, nur ohne Google und mit hauseigener Software wie einem eigenen App Store. Es geht bei Rivian um mehr als nur Infotainment, es geht um die grundlegende Software für das Fahrzeug, also alles.