Warum sich Audi jetzt gegen den Trend stellt

Die Displays in Autos werden immer mehr und immer größer. Sei es der Trend zum dritten Display für den Beifahrer, der Trend zum einheitlichen Display, welches sich über die komplette Front streckt, oder einfach nur ein großes Tablet in der Mitte.
Mehr, breiter, größer, höher, so lautete in den letzten Jahren oft das Motte, wenn ein neues Modell angekündigt wurde. Das Model Y glänzt beispielsweise schon mit einem großen Display in der Mitte, dennoch wurde es 2026 erneut etwas größer.
Audi stellt sich gegen den Trend
Da möchte Audi nicht mehr mitspielen, denn „große Bildschirme bieten nicht das beste Nutzererlebnis“, so Massimo Frascella bei TopGear. Der Chefdesigner, den sich Audi schon Anfang 2024 von JLR schnappte, geht die Sache jetzt anders an.
Minimalistischer, hochwertiger und ein Mix aus digital und physisch, so will sich Audi in Zukunft präsentieren und dabei nur so viel Display verbauen, wie man selbst denkt, dass es der Nutzer benötigt. Qualität statt Quantität lautet jetzt das Motto.
Der Concept C, der irgendwann in Serie gehen soll, zeigt schon, in welche Richtung es bei Audi in Zukunft geht. Ein kleines Display für Fahrer hinter dem Lenkrad und ein mittelgroßes Zentraldisplay, welches aber auf Wunsch auch verschwinden kann.
Audi war immer am besten, wenn man selbstbewusst war und nicht jedem Trend folgte, sondern eigene Ideen realisierte, so Massimo Frascella, und genau dafür ist er da. Der neue Chefdesigner möchte wieder mehr auf die Kunden von Audi hören.
Klingt jetzt nicht komplett verkehrt für mich, es darf nur nicht zu reduziert sein. Und Audi muss dringend wieder abliefern, wenn man schon Qualität verspricht. Das ist besser geworden, aber man merkt, dass sparen weiterhin deutlich wichtiger ist.
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Hört, hört. Audi möchte wieder mehr auf die subjektive Stimme der Kunden hören.