BYD, was eine Abkürzung für Build Your Dreams ist, kennen mittlerweile viele, es ist eine der bekanntesten Marken aus China. Was auch daran liegt, dass man zu den größten Marken aus China gehört und damals sogar Hauptsponsor einer EM war.

Doch man möchte Weg vom China-Image, so Stella Li bei Autocar, denn das „Ziel ist es, dass die Kunden BYD als europäische Marke wahrnehmen“. Ab Juni gibt es eine neue Offensive mit Modellen, die speziell für unseren Markt designt wurden.

Der neue Dolphin G macht hier im Juni den Anfang, das ist die Verbrenner-Version des bekannten Dolphin Surf. Der sieht doch sehr stark wie ein typischer Kleinwagen aus China aus, mal schauen, wie sich der „G“, der ein Hybrid sein wird, abhebt.

BYD: China-Trends passen nicht zu Europa

Doch das ist nur der Anfang, denn BYD plant mehr Modelle, die den Fokus auf den europäischen Markt legen und nicht einfach nur aus China importiert werden. Was auch daran liegt, dass die Autos in China derzeit immer größer und schwerer werden und das in Europa nicht so gut ankommt, es benötigt also eigene Modelle.

BYD möchte in den kommenden Jahren mehr eigene Versionen für Europa bauen, die nicht den Trends von China folgen, weitere Details stehen bisher aber noch aus.

Die Schwierigkeit wird aber am Ende der „kitschige“ Name sein, den man eher mit China verbindet. Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn man, wie SAIC mit MG, eine europäische Marke aufkauft, um die Herkunft der Autos etwas zu verstecken.

Achja, diese Entscheidung hat auch einen guten Grund, denn der Automarkt in China ist extrem hart umkämpft und in einer Krise mit zu niedrigen Preisen. Daher blicken viele Marken intensiver auf Europa, bei uns kann man mehr Geld verlangen.


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  1. Strahlemann 👋

    Tja BYD will ja auch Maserati von Stellantis abkaufen und die wollen Maserati nach der gescheiterten Elektrifizierung loswerden.

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