Oliver Blume habe laut Manager Magazin die Konzernmarken von Volkswagen jetzt dazu aufgerufen, dass man einen noch härteren Sparkurs fährt und die 20 Prozent bis Ende 2028 anpeilt. Von offizieller Seite wollte VW den Plan nicht kommentieren.

Der Konzernchef habe zusammen mit dem Finanzvorstand Arno Antlitz bekräftigt, dass auch Werksschließungen ein Teil der Sparmaßnahmen sein können, denn die Krise in China, die US-Zölle und andere Probleme belasten den Gewinn von VW.

Die Ironie ist, dass man vor ein paar Tagen erst 6 Milliarden Euro „gefunden“ hat, die dann aber in Zukunft fehlen, jetzt aber dafür sorgen, dass das Management die hohen Boni erhält. Vielleicht sollte Volkswagen genau hier beim Sparen anfangen.


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  1. Kev ☀️

    Warum unterstützt Katar nicht mehr? Die haben doch genug finanzielle Ressourcen…

  2. Christian 🔆

    Das kann man doch langsam nicht mehr für voll nehmen! Wo ist die Gewerkschaft wenn man sie braucht?

    Wie kann ein Konzern, der zufällig 6 Milliarden Euro findet, ein paar Tage später von Sparmaßnahmen reden?

    Der Blume gehört abgesägt.

    1. Andreas 👋

      1. Herr Blume kennt aber die Zahlen, von Herrn Brandstätter, von Wettbewerbern aus China, daher weiß er was sparen muss.
      2. Es wurde u.a. Abschreibungen in das Jahr 2026 geschoben, daher ist aktuell noch mehr Cash in der Kasse, was aber später fehlen wird.
      3. Die Gewerkschaften waren die Treiber zu mehr BEV’s und sind sehr, sehr gut bezahlt, wo gibt es das sonst noch, bei solchen schlechten Zahlen in den deutschen Standorten, keine Betriebsbedingen Kündigungen gibt?
      Ohne die Werke im Ausland sind die Verluste in den deutschen Fabriken sehr hoch.
      Vor allem Emden fährt schlechte Zahlen als Zwickau. Der Witz dabei ist, aus politischen Gründen wird eher Zwickau als Emden geopfert.
      Als Stakeholder bekomme ich aktuell auch mit, dass die Mirabeitdnen es wohl noch nicht verstanden haben, das Geld nicht mit Händen und Füßen auszugeben.
      4. Ich kann daher verstehen, dass Blume hier noch mal Druck aufbaut.
      5. Das Drama haben sich die Beamten in Wolfsburg selbst zuzuschreiben. Es kann nicht sein, das nach Herbert Diess der nächste CEO gefeuert wird, das löst keine Probleme.

      1. Dom 🏆

        1. Sparen bringt ein Unternehmen nicht weiter. Investieren, wenn so viel Geld verfügbar ist, sollte da angebrachter sein. Die Mitarbeitenden entsprechend entlohnen, wenn man doch so viel Geld findet.
        2. Wie kann es dann so plötzlich auftauchen und die Mitarbeitenden werden dazu getrieben, auf ihren Bonus zu verzichten?
        3. Geld ist doch genügend da, warum sollte den ganzen Leuten nicht noch mehr zustehen? Es redet auch niemand davon, das Geld mit Händen und Füßen auszugeben, aber die Mitarbeitenden können auch nichts dafür, dass VW nicht fähig ist, eine saubere Software-/Hardwarearchitektur aufzubauen. Milliarden in Rivian investieren, sich eine Software bauen lassen, die auch Audi verwenden soll, aber die viel mehr Funktionen fordern. Ich würde mal an den oberen Stellen sparen. Kommunikation ist da wohl nicht das Beste.
        4. Wenn der Druck bei den Entscheidern entsteht, dann gerne.
        5. Herbert Diess hatte immerhin den Mut die ID Modelle zu starten. Ohne die Modelle würde es nicht gut um VW stehen.

  3. Dom 🏆

    Das ist doch einfach nur noch lächerlich. Das muss Satire sein.

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