Kein Abo, klare Preise: Dieses Modell könnte den Lademarkt endlich voranbringen

Der Energieversorger Vattenfall InCharge führt neue Preise für Schnellladen ohne Abo und Zusatzgebühren in Deutschland ein.
Seit dem 23.03.2026 können Nutzer ihr E-Auto an Schnellladestationen des Betreibers zu 0,44 €/kWh oder 0,49 €/kWh laden. Laut Unternehmensangaben gilt das Angebot deutschlandweit an eigenen DC- und HPC-Stationen mit mindestens 50 kW Ladeleistung. Blockiergebühren fallen nicht an, eine Registrierung ist nicht erforderlich.
Die Nutzung soll unabhängig vom Zahlungsmittel möglich sein. Welche Preise an welchem Standort gelten, können Nutzer laut Anbieter über die Vattenfall InCharge App oder eine bereitgestellte Karte einsehen. Eine verbesserte Kartenfunktion mit Filteroptionen ist angekündigt.
Schnellladen ohne Abo und mit festen Preisen
Ein Teil der Standorte befindet sich auf Parkplätzen von Einzelhändlern wie Netto, famila oder Combi. Dadurch soll sich die Ladezeit laut Unternehmen mit Einkäufen oder Pausen kombinieren lassen. Zusätzlich wird ein 24/7-Kundenservice für Fragen rund um die Nutzung angeboten.
Zu beachten ist, dass die Preise ausschließlich für Stationen gelten, die direkt von Vattenfall betrieben werden. Ladevorgänge über Roaming-Partner sind ausgenommen, da deren Preise laut Anbieter nicht beeinflusst werden können.
Ich halte das für einen Schritt in die richtige Richtung, weil hier genau die Punkte adressiert werden, die Nutzer seit Jahren stören. Klare Preise, kein Abo und kein unnötiger Aufwand senken die Hürde im Alltag spürbar. Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, wie Elektromobilität funktionieren sollte. Einfach, transparent und ohne versteckte Bedingungen. Wenn andere Anbieter diesen Ansatz aufgreifen, könnte das den gesamten Lademarkt deutlich attraktiver machen.
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Im Süden Deutschlands hilft uns das leider nicht viel. Da haben die ganze 3 Ladestationen…
Darauf hat die Welt gewartet. Jetzt müssen sie nur noch ihre Säulen ausbauen. Mal schauen, wie lange Ionity an ihren unverschämten 80 Cent festhält.
Wo verlangt ionity 80ct? Mit dem 10€ Abo kostets 39ct und AdHoc habe ich erst 69ct an ner ionity an der Autobahn bezahlt (was 20ct billiger pro kWh war, als wenn ich mit der Ladekarte vom Arbeitgeber geladen hätte 🙄😂)
Bei jeder Tanke in meiner Nähe, auch an den langsamen 22kw-Lader. Das Abo rechnet sich als Wenigfahrer halt nicht.
Achsooo :) Ja wenn ionity Abo, dann auch nur an deren Schnellladern. Für andere Säulen bringt dir die ionity App (oder ne Karte) natürlich nichts. Das hast du an allen anderen Säulen aber auch. Das ganze ist wie mit den Mobilfunkanbietern und ihrem Roaming früher. Es wird Zeit dass Regeln geschaffen werden, dass die Roamingpreise nicht mehr so dermaßen überhöht verlangt und weitergegeben werden dürfen.
Jetzt bräuchten die nur noch einen einheitlichen Stecker und vlt. wird das langsam mal was :D
Was genau meinst du damit?
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Das meine ich :)
Das ist Quatsch. Praktisch alle modernen in Deutschland verfügbaren Elektroautos sind mit einem CCS-Anschluss ausgestattet, der sowohl das AC-Laden (Typ 2) als auch das DC-Schnellladen (CCS) an der gleichen Buchse ermöglicht.
Vielleicht fährt er noch nen alten Leaf!? 🤷♂️
Tut mir leid, dass ich da nicht der Experte bin. Ich spreche da nur als Außenstehender und hatte nur mal gelesen, dass es da Probleme gab.
Dann ist es doch gut, wenn alles zusammenpasst.
Ist das wirklich noch so ein Thema außerhalb der Bubble? Das sollte doch seit mindestens 5 Jahren kein Problem mehr sein, weil es Einheitlichkeit gibt. Woher kommt diese Vermutung?
Ansonsten müsste man ja im Technik-Bereich auch jegliche Art von Stecker aufzeigen, nur weil sie mal existiert haben.
Die Stecker sind doch einheitlich!
Gibt den CCS für DC/HPC und den Stecker für AC.
Ist längst auf CCS bzw. Typ2 festgelegt. Die paar alten Autos mit Chademo spielen keine Rolle.