Mazda setzt wieder alles auf den Verbrenner

Es hätte auch ganz anders laufen können, aber der langsame (als erwartet) Anlauf der Elektromobilität ist für Masahiro Moro eine Bestätigung, dass Mazda hier alles richtig gemacht hat. Man muss kaum Abschreibungen bei Elektroautos machen, so der Chef von Mazda, weil man eben auch einfach noch nicht viel investiert hat.
Mazda setzte auf einen umgebauten Verbrenner und aktuell auf Modelle, die man in China eingekauft hat und exportiert. Ein komplett eigenes Elektroauto ist zwar in Entwicklung, wurde aber auf 2029 verschoben. Es hätte früher kommen sollen, doch Mazda hatte Glück. Und daher hofft man, dass das Glück erhalten bleibt.
Der Verbrenner rückt in den Fokus
Mazda wird jetzt alles, was Arbeitsstunden und Ressourcen betrifft „im Bereich Elektrofahrzeuge zurück auf Verbrennungsmotoren und Hybridfahrzeuge“ verlagern, so Masahiro Moro im Rahmen der Geschäftszahlen. Mazda setzt dort, wo Elektroautos gefragt sind, also voll auf die Modelle, die aus China kommen.
Man sieht sich bei Mazda als „bewussten Beobachter“, der die „Markttrends aufmerksam verfolgt“. Wobei man fairerweise sagen muss, dass Mazda einfach nur Glück hatte, denn das meistverkaufte Auto der Welt ist ein Elektroauto und man wollte dieses angreifen, man hat bei Elektroautos einfach nur komplett versagt.
Jetzt hat Mazda eben Glück, dass Verbrenner wieder etwas gefragter sind und freut sich, dass man Kosten sparen kann, in dem man auf 0815-Technik aus China setzt. Mal schauen, ob dieser Plan ein weiteres Mal für Mazda aufgeht, man ist damit nicht alleine, auch andere Marken bevorzugen derzeit wieder den Verbrenner.
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Mazda ist sowas von lost.
Finde ich sehr schade. Ich mag Mazda sehr gerne. Mit den umgelabelten China-Autos von denen kann ich aber nichts anfangen. Ja, von Außen sehen sie nach Mazda aus und auch wenn der Innenraum halbwegs hochwertig wirkt, es ist gerade da eben kein Mazda sondern typisch China-Auto.
Der viel gehasste MX30 ist übrigens an sich ein cooles Auto, nur der Elektro-Teil von dem ist halt so schlecht wie es nur irgend geht.
Ich finde das sehr gut. Die E-Mobilität wird sicher noch weiter wachsen, aber wird auch nur ein vorübergehendes Phänomen sein. Ich persönlich bin entgegen des Mainstreams davon überzeugt, dass der Verbrenner langfristig bleiben wird. Was dann mit welchen Auswirkungen verbrannt wird, steht auf einem anderen Blatt.
Und ist doch auch total egal.
Und wie soll der Verbrenner mit Blick auf den Klimawandel erhalten bleiben?
Ob das schlussendlich so sein wird, ist Sache der Gesellschaft. Insofern ist das nicht meine persönliche Angelegenheit. Ich denke, dass die E-Mobilität (so gut sie auch sein mag), nicht der Weisheit letzter Schluss ist.
Der Markt wird es regeln und wir werden folgen. So war’s schon immer.
Mich interessiert ja nur, was dich zu dieser Annahme bringt, denn ich sehe für Verbrenner keine Lösung, die bezahlbar wäre, um diese zu erhalten.
Der „Markt“ besteht übrigens nicht nur aus den Herstellern und Kunden, sondern auch Politik, die schon sehr oft eingegriffen hat, wenn es um gewisse Themen geht.
Nein. Du liegst falsch. Es macht einfach gar keinen Sinn, Energie in die Förderung, Transport, in die anschließende Rafinerie und dann wieder in den Transport zu stecken, nur damit der Energieträger mit alle den Effizienzverlusten entlagen der genannten Kette dann in einem „hoffeffizienten“ Verbrenner mit Wirkungsgrad von 20-30% Verbrannt wird.
Genau so macht es wenig sind, Energie zu erzeugen und sie dann dafür zu Nutzen, aus einem wie auch immer gearteten Ausgangstoff einen neuen Energieträge zu erzeugen, der dann wieder unter Einsatz von Energie transportiert werden muss, nur damit er dann wieder in dem Fahrzeug dazu verwendet wird, erneut die Eingangs eingestzte Energie zu gewinnen und zu nutzen, oder eben im Fall von eFlules ineffizienz zu verbrennen.
Sinnvoll ist es hingegen, die erzeugte Energie ohne Umwege im Motor zu nutzen mit einem extrem hohen Wirkungsgrad.
So schlecht in Physik kann man nicht sein, um sich die ersten beiden beschriebenen Wege schön rechnen zu wollen und zu können.
Kaum Abschreibungen? Der Mazda MX-30 R-EV mit Wankelmotor Range Extender war ja wohl ein Griff ins Klo. Genau wie Toyota’s Mirai.
„Bewussten Beobachter“ scheint mir hier eher ein Euphemismus für „Weiterschlafen“ zu sein.
Der elektrische MX-30 wird kaum etwas gekostet haben, so miserabel wie der war. Es gab welche, aber man musste jetzt keine Plattform oder sowas abschreiben. Und ja, das ist eine freundliche Ausdrucksweise für „wir machen weiter wie bisher und hoffen, dass es auch in Zukunft klappt“.
Macht absolut Sinn:
https://www.elektroauto-news.net/news/iea-hormus-krise-beschleunigt-energiewende-dauerhaft
… und die asiatischen Länder sind sogar noch stärker betroffen als Europa.
Auf den ersten Blick war dein Beltrag als zynisch nicht erkennbar. Well done 😀