Alles wird teurer: Die Speicherkrise dürfte bleiben
Micron, ein US-amerikanischer Hersteller von Speicherelementen, feiert derzeit nicht nur einen Rekord nach dem anderen, man hat sich das aktuelle Hoch an Preisen auch mit 16 Partnern vertraglich für weitere fünf Jahre absichern lassen.
In diesem Jahrzehnt hat man also genug Partner, die eine verbindliche Menge an Speicher zu einem verbindlichen Preis kaufen. Und dieser Preis ist hoch, sehr hoch.
Die Speicherkrise mit einer Knappheit und extrem hohen Preisen für RAM und Co. wird uns also noch eine Weile begleiten und definitiv nicht 2026, vermutlich auch nicht 2027 und frühestens gegen 2028 etwas Entspannung erleben. Vielleicht wird das aber auch der neue Standard in diesem Jahrzehnt und es geht weiter hoch.
Neue Fabriken kann man auch nicht mal eben aufbauen, denn die Produktion wird immer komplexer und wieso das Risiko eingehen und die Kapazität ausbauen, wenn man einfach die Preise anheben kann? Am Ende sinkt die Nachfrage, weil die KI-Blase platzt, und dann steht man da mit einem neuen und unausgelasteten Werk.
Also normaler Konsument steigt die Hoffnung, dass das alles crasht und wir uns auf ein „vernünftiges“ Wachstum einstellen, was die Preise nicht so explodieren lässt.
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Ich habe heute erfahren, dass die standard HP Laptops in unserer Firma demnächst nur noch mit 24GB RAM ausgestattet sind anstatt 32GB, um die laufenden Kosten etwas unter Kontrolle zu halten.
Sofern das keinen heftigen Einschnitt in die Produktivität bedeutet, ist das auf jeden Fall sinnvoll
Letztlich bestimmt der Konsument den Preis.
Vllt wachen die Leute endlich auf und legen den Trend ab, sich jedes Jahr den Nachfolger von xy zu kaufen. Das würde auch etwas mehr Nachhaltigkeit bedeuten.
Ich für meinen Teil werde speziell beim Handy vom bisherigen 2-Jahresrhythmus abweichen. Vorausgesetzt es geht nichts kaputt.
Das empfinde ich als ziemlich naiv und kurzsichtig. Wenn alles kracht, haben wir eine Wirtschaftskrise, und dann wirst du dir auch nichts mehr kaufen können, wenn dir das Anzeigengeschäft wegbricht und andere Leute ihre Jobs verlieren.
Das sehe ich auch so.
Eine Blase könnte Dominoeffekte in allen Marktsegmenten verursachen.
Alles wird noch teurer, weil das Vertrauen bei Anleger, Banken und Unternehmen sinkt und die Finanzierung knapper wird.
Es würde schon ausreichen, wenn die Nachfrage der Chips langsam sinkt, aber nicht alles gleich crasht.
Sollt es eine überbewertete Bubble sein, wovon ich ausgehe (also nicht allgemein, KI ist der wichtig, es geht nur zu schnell), dann ist sowas die logische Folge, ja. Daher umso besser, desto früher der Crash kommt. Sonst bläht sich eine Branche, wie bei uns die überbezahlte Automobilbranche oder die Gamingbranche nach Corona, zu sehr auf und dann wird es richtig hart, denn es bergab geht. Und derzeit wird KI-Entwicklung „auf Pump“ finanziert, das funktioniert im echten Leben auch nicht ewig. Schulden in Höhe von 5.000 Euro kann man beispielsweise noch gut in den Griff bekommen, bei 50.000 Euro kann es für viele schwieriger werden und wir haben eine Insolvenzm, die am Ende die Gesellschaft zahlt.