Bahn führt Alkoholverbot an allen Bahnhöfen ein
Die Deutsche Bahn plant ein bundesweites Alkoholverbot an ihren Bahnhöfen.
Die Deutsche Bahn will den Konsum von Alkohol auf Bahnsteigen und in Bahnhofshallen künftig bundesweit untersagen. Das Unternehmen bestätigte einen entsprechenden Bericht der „BILD“ gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Ausgenommen bleiben nach den bisherigen Plänen lediglich gastronomische Betriebe innerhalb der Bahnhöfe.
Die DB führt das neue Verbot im Rahmen ihres Hausrechts ein. In den nächsten Wochen sind dafür lokale Anpassungen der Hausordnungen in Abstimmung mit Kommunen, Behörden und Verwaltungen nötig. Bei Verstößen gegen das Alkoholkonsumverbot wird ein Platzverweis ausgesprochen. Im Wiederholungsfall spricht die DB ein Hausverbot aus.
Alkoholverbot an 5.400 Bahnhöfen bis Oktober 2026
Nach Angaben der Bahn soll die Regelung an rund 5.400 Bahnhöfen in Deutschland bis zum 15. Oktober 2026 umgesetzt werden. Betroffen wären Bier, Wein, Spirituosen und andere alkoholische Getränke, sofern sie außerhalb der Bahnhofsgastronomie konsumiert werden. Ein generelles Alkoholverbot in den Zügen der Deutschen Bahn ist hingegen weiterhin nicht vorgesehen.
Die Ankündigung kann auch im Zusammenhang mit einem Vorfall vom vergangenen Freitag auf der Strecke zwischen Karlsruhe und Offenburg gesehen werden. Dabei wurde ein Bahn-Mitarbeiter lebensgefährlich verletzt. Nach den bisher bekannten Informationen spielte Alkohol bei dem Ereignis eine Rolle. Bahn-Chefin Evelyn Palla erklärte laut Medienberichten, der Schutz von Mitarbeitern und Reisenden habe für das Unternehmen oberste Priorität.
Ich halte es für nachvollziehbar, dass die Bahn nach schweren Vorfällen zusätzliche Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter und Fahrgäste prüft. Ob ein flächendeckendes Alkoholverbot an Bahnhöfen die gewünschte Wirkung erzielt, wird sich allerdings erst nach der Umsetzung zeigen. Ich befürchte, dass die Kontrolle und Durchsetzung dieses Verbots zumindest herausfordernd werden wird.
mobiFlip zuerst in deinen Google News – jetzt als Quelle setzen Haken setzen ↗
-->












Eine halbgare Entscheidung wenn es nicht auch in den Zügen verboten wird.
Wenn ich da an meine damaligen Pendelfahrten nach Dortmund zurückdenke…
Gerade an Fußballtagen war das alles andere als schön. Unzählige Fahrgäste mit offenen Bierpullen die gern mal was verschütteten, Kisten im Gang, die Böden klebrig von verschütteten Bier so dass man den kaum noch betreten mochte etc….
Wenn man dann auch noch sah dass da dann Kinder zwischen waren….
Ich verstehe nicht warum Alkohol im Zug sein muss – bei anderen Drogen greift man auch besser durch. Gewiss möchte man bei Fußballfans, bei denen man manche wohl nur schwer von ihrem exzessiven Konsum weg bekommt (möchte bewusst nicht alle über einen Kamm scheren), verhindern dass sie sich hinter das Steuer setzen, aber dann eben ausschließlich mit Event-/Sonderzügen für die es dann evtl leichte Ausnahmeregeln gibt.
als nächstes bitte Alkoholtest am Bahnhof einführen. was mich an der Sache nur verwirrt. die meisten Leute die in der Bahn negativ auffallen dürfen doch wegen ihres Glaubens eh keinen Alkohol trinken. wie vereinbaren die das mit ihrem Glauben? oder aber gehts gar nicht um die? aber um wen dann? und nein ich rede nicht um den Elefanten im Raum drumherum.
In diesem Raum steht kein Elefant. Gib mir eine Statistik, die deine bornierte Weltsicht stützt. Eine Kausalkette, die den Islam mit einer Mehrheit der Bahnschläger in Verbindung bringt. Sind pöbelnde Fußballfans auch nur schlechte Christen oder was?
Man kann sich die Welt auch schön einfach machen.
zeig mir ne Statistik wo pöpelnde Fussballfans mehr auffallen als meine genannten samt Risiko für die Bahnbediensteten.
zu deiner Staristik würde ich das tun wenn man mit gewissen Dingen nicht hinterm Berg halten würde. bzw man sich nicht immer seinen Teil denken müsste wer was war weil Nationalität verschwiegen wird. und wer dann als deutsch gilt.
Du hast harte Probleme, Kollege. Was wird denn hinterm Berg gehalten? Die Polizeistatistik hat ihre Probleme, aber eher nicht in deine Richtung. Stichwort Aufenthaltsgesetz, viele Verbrechen kann man nur als Flüchtling begehen.
Du hast Angst vorm schwarzen Mann, beleg das doch mal erst, bevor Du mich fragst. Dieses Rumgeraune ist noch keine Meinung.
Bursche wer hat dir denn in den Haschtee gepinkelt? les Zeitungen, Berichte oder mach die Augen auf. guck dir Wahlergebnisse an und zähl eins und eins zusammen. denk mal scharf nach warum mittlerweile Bodycams am kommen sind. war früher nie ein Thema.
Weils früher keine Bodycams gab. Ich warte auf die Statistik und nicht dein Angstgefühl. Schau doch vllt mal nach, wie sich Gewaltverbrechen insgesamt entwickelt haben.
Und wenn Du so Angst vorm schwarzen Mann hast, schau Dir doch mal die Bahn Security an. Und dann schau mal, wer auf dem Müllwagen fährt. Oder Mercedes zusammenschraubt. Und Du wirst es kaum glauben, auch im Büro und Labor sitzen Sie, diese Moslems! Alle abschieben oder wie? Oder hast Du die saubere Trennlinie für den guten Türken und lieben Syrer?
Kurt ist leider in vielen Dingen „etwas“ „uninformiert“. Er interessiert sich eigentlich nur für Computerspiele und BrummBrummKnallKnall-Autos….
„die, die auffallen… wegen ihres Glaubens….“
Wer denn nun? Nenne doch mal Ross & Reiter und „rede nicht um den Elefanten im Raum drumherum“
Wann wird die Nationalität eines Täters bei einer Tat, die es bis in die Medien geschafft hat, noch verschwiegen? Los, gib mir Beispiele!
Ja, lese doch mal Berichte!
Deutscher Bundestag
Inneres — Antwort — hib 341/2025
Bei den Gewaltdelikten im ersten Halbjahr 2025 ermittelte die Bundespolizei laut Bundesregierung 5.711 deutsche und 4.641 nichtdeutsche Tatverdächtige. In 3.200 Fällen sind die Tatverdächtigen „gänzlich unbekannt“, bei 101 Tatverdächtigen ist die Staatsangehörigkeit ungeklärt.
Höre bitte auf, uns dein Bauchgefühl und Empfinden immer als Realität zu verkaufen.
Das wundert mich jetzt mal wieder überhaupt nicht!
ADHS kickt wieder rein was Meister?
Als ob das irgendwie klappen würde. Träumt weiter.
Dann gibt’s bald auch die Flaschen-in-braune-Papiertüten-Trinker wie in den USA.
Ich hoffe es wird besser umgesetzt, als das Rauchverbot. In den letzten Jahren wird, meiner Beobachtungen nach, wieder vermehrt überall geraucht und nicht nur in den gekennzeichneten Bereichen. Leider fallen mir hier oft auch die Beschäftigten der DB selbst oft negativ auf.
In gewisser Weise ist es auch eine Bevormundung freier Menschen im öffentlichen Raum, das kann ich nicht nur gut finden
Alkohol einfach mit allen anderen Drogen gleichstellen. Es sterben weiterhin mehr Menschen in Folge von Alkohol- und Tabak- als an Canabis-Konsum.
Und genau das geht halt nicht so einfach. Aber viele kleine Schritte wie dieser hier, können das erreichen. Jeder Schritt muss aber abgewogen werden, damit man nicht über das Ziel hinaus schießt.
Logisch, weil mehr Menschen Alkohol trinken? Oder sind das absolute Zahlen? Ich bezweifle es
*meinte natürlich zahlen in relation zum Konsum. Absolut werden Alkoholtote natürlich höher sein
Sind Bahnhöfe an denen dieses Verbot gilt nicht nur deshalb davon betroffen, weil du dich eben auf Privatgelände und eben nicht im öffentlichen Raum aufhältst? Hausrecht und so?
Das ist kein öffentlicher Raum das ist Bahngelände, da gibt es eine Hausordnung und wenn man sich nicht daran hält kann man auch ein Hausverbindung bekommen.
Gibt ja auch Leute die meinen Einkaufsläden sind öffentlich Raum und sie haben ein Recht Läden betreten zu dürfen.
Die Rechtsauffassung einiger Zeitgenossen wird immer skurriler.
Finde ich super mega gut!
Aber leider auch sehr traurig, dass so eine Maßnahme in Deutschland nötig geworden ist. Sag viel über den Wandel der Gesellschaft aus.
Das glaube ich nicht mal. Habe keine Daten zur Hand, aber ich sehe hier eher ein Aufmerksamkeitsproblem. Heute wird jeder Einzelfall im Scheinwerferlicht beleuchtet. Jedes Muster wird einfach hingenommen, weil man ja noch mehr sparen muss und sich nicht um zurückgelassene Menschen kümmern kann. (Angeblich)
Früher gabs Motorrad Gangs, die ganze Dörfer terrorisiert haben. Kein Schützenfest ohne handfeste Prügelei. Ich selbst bin als Jugendlicher noch in Fußballstadien gewesen, in denen Hooligans sich standardmäßig aufs Maul gehauen haben. Klar wandelt sich die Gesellschaft, aber früher war nicht immer alles besser.
Das Problem von alkoholisierten lautstarken / pöbelnden Menschen hat man doch schon immer gehabt. Bin ganz deiner Meinung dass es gerade im eher geschlossenen Raum unangenehm ist und ich solche Entscheidungen auch befürworte, aber ein wirklicher Wandel ist es nicht wirklich. Durch die heutigen Medien & Technik haben wir es nur deutlich häufiger vor unseren Augen und somit in unserem Bewusstsein.
Das hat viele Facetten! Schutz der Mitarbeiter ist absolut nachvollziehbar Priorität, vermutlich ist die Abzahl der Fälle hier aber im Vergleich zu den akoholkonsumierenden Fahrgästen verschwinden gering. Da wird die Gesamtheit also für wenige mitverhaftet.
Solang man das aber nur zwischen Außenwelt, Bahnhofsgastronomie und Zug verbietet, bleibt das natürlich extrem lückenhaft. Ein Alkoholrausch baut sich ja über Zeit auf und von der Theke zum Zug macht man wahrscheinlich eh eine Bierpause.
Aber man will ja nicht die „normalen“ Trinker hier treffen, die sorgen ja auch im Bordbistro für guten Umsatz. Im Zweifel ist das also nur eine Maßnahme, um missliebige Leute aus den Bahnhöfen zu entfernen. Man hat jetzt einen Grund mehr zur Hand.
In dem Kontext ist die Durchsetzung kein Problem und auch nicht absolut notwendig. Mit dem Rauchen hats ja prinzipiell funktioniert. Gibt ja nur noch wenige Menschen ohne Rücksicht, die sich nicht an die Raucherecken auf dem Bahnsteig halten. Gleichermaßen sollte das zu einer Ächtung von offensichtlichem Alkoholkonsum in der Bahnhofshalle führen. Wenn mal zwischendurch einer sein Feierabend Bier auf dem Weg zum Zug zu früh aufmacht, ja mei…
Aber spannend wirds natürlich auch für „Erlebnisreisende“. Die gefühlten Mittvierziger Damen machen ihr Sektchen meist erst im Zug auf, sind also safe. Die Junggesellenabschiede müssen sich auf dem Bahnsteig halt noch gedulden, sollte kein Problem sein. Besser wirds für alle, wenn man damit auch die betrunkenen Fußballfans etwas einschränken kann.
Insgesamt finde ich eine voranschreitende Ächtung der Volksdroge #1 auch begrüßenswert. Würde mich aber über Wege freuen, die das Feierabendbier nicht gleich mitverbieten.