Mazda nennt Preise für die zwei neuen „China-Elektroautos“
Eine eigene Plattform für Elektroautos? Das war einst viel früher bei Mazda geplant, doch das Projekt wurde um mehrere Jahre nach hinten verschoben. Die Marke aus Japan setzt wieder alles auf Verbrenner. Ohne Elektroauto geht es jedoch nicht.
Da die letzten Projekte von Mazda gescheitert sind, kommt 2026 ein Neustart, bei dem man auf Technik aus China setzt. Der neue Mazda CX-6e ist das Pendant zum Changan Deepal S07. Preislich aber einen Hauch teurer als das Original aus China.
Der neue Elektro-SUV von Mazda startet hier bei 49.990 Euro und ist somit etwas teurer als die aufgewertete Limousine Mazda 6e, die bei 47.490 Euro startet. Aber es gibt eine passable Ausstattung zu diesem Preis, so schlecht ist dieser gar nicht.
Die Frage ist nur, ob die Kunden auf diesen Schritt gewartet haben oder man sogar interessierte Elektroauto-Käufer abholen kann. Die Werte sind mit 190 kW und 480 km Reichweite (bis zu 200 kW am Lader) solide, aber auch nicht beeindruckend.
Man hat den Eindruck, dass Mazda gar keine Lust auf Elektroautos hat und sich einfach nur zwei Modelle aus China geschnappt und umgebaut hat. Sie sind jetzt nicht schlecht, aber sie heben sich nicht ab und sind nicht besonders attraktiv.
Es ist Einheitsbrei aus China, den man nur etwas teurer verkauft und damit sicher hofft, dass es keine CO₂-Strafzahlungen in der EU gibt. Man hat nicht den Eindruck, dass Mazda so richtig Lust auf Elektromobilität hat. Wieso sollten das dann also die Kunden haben, wenn andere Marken mehr für teilweise sogar weniger Geld bieten?
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Der Mazda CX-6e gefällt mir schon sehr gut, vor allem in diesem Nightfall Violet.
Aber dass er ein Chinese ist, und kein Japaner, stört mich schon.
Außerdem:
– Kein Matrix-LED-Licht (hatte mein Mazda 6 schon)
– Displays der Kamera-Außenspiegel zwar sehr schön integriert, aber arg klein (ein Takumi Plus hätte es aber wegen dem Rest sein müssen)
– Hoher Verbrauch (19kWh nach WLTP)
– Mit 258PS / 290Nm bei über 2,2 Tonnen nur ausreichend motorisiert
– Unausgereifte Fahrassistenzsysteme
Deswegen ist es dann doch ein Fahrzeug aus deutscher Produktion (Köln) auf der MEB Plattform geworden.
Ich finde die Kombination aus einem „soliden China Auto“ in Kombination mit der Garantie und dem Werkstattnetz von Mazda eigentlich ganz reizvoll.
Die Skepsis bezüglich Werkstatt/Service würde mich aktuell nämlich von einem Kauf von BYD usw. abhalten. Im Leasing vielleicht ok aber gekauft und mit beabsichtigter Haltedauer von 5 Jahren+ wäre ich noch skeptisch.
Wenn ich der Autor wäre, dann wäre ich gabz vorsichtig.
BMWs neuer Elektro Mini kommt auch aus China und nicht mehr aus England und ist nur ein umgebauter Ora 03 Funky Cat von GWM.
Beim neuen Cupra…. wohl ähnlich. Und Opel will seine neuen E Autos auch als umgelabelte Leapmotor verkaufen.
irgendwie wirkt der Beitrag deplatziert und der 6er Elektro ist ein sehr schönes und sehr gut designtes E Auto im Gegensatz zum Kugelfischdesign bei Mercedes und Radiatorfront bei BMW.
Warum sollte ich vorsichtig sein?
Der neue Mini ist hier kein Thema, wieso erwähnst du diesen?
Welchen Cupra meinst du? Den Tavascan? Der wird in China gebaut, das ist richtig, wurde hier immer wieder betont und war oft Thema.
Wie auch bei Opel, die Technik aus China nutzen, richtig, kein Geheimnis.
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