Volkswagen will sich von weiterer Marke trennen
Der VW-Konzern hat mittlerweile definitiv viel zu viele Marken im Portfolio und im Zuge des „Zukunftsplan 2030“ wird jetzt genau hingeschaut, was eine Zukunft im Unternehmen hat. Von Seat wird man sich womöglich noch vor 2030 trennen.
Aber auch Ducati steht auf dem Prüfstand, wie Audi-Chef Gernot Döllner jetzt bei Bloomberg verraten hat. Auch hier betont man, dass die finale Entscheidung noch nicht gefallen ist und derzeit alle Möglichkeiten bei Volkswagen geprüft werden.
Ducati gehört zur „Progressive Brand Group“ im VW-Konzern, die Audi leitet und zu der auch Lamborghini und Bentley gehören. Die Zahlen von Ducati waren bisher solide, wenn auch etwas rückläufig im letzten Jahr. Hier dürften aber nicht nur die reinen Zahlen entscheidend sein, die Marke passt nicht ganz zum Kerngeschäft.
Es gibt angeblich schon einen Interessenten aus Italien, so könnte man bei VW die Zahlen optimieren und hätte kurzfristig mehr Geld für andere Investitionen. Ich glaube, das wäre kein Verlust für Volkswagen, andere Sparmaßnahmen sind schlimmer.
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Duccati war ja auch nur das „Hobby“ von Ferdinand Piech und wurde zu Zeiten erworben, als man es sich leisten konnte. Duccati passt auch nicht ins Portfolio und bringt keine Synergien und bringt auch keine Verbindung und Image zu VW. Somit kann man es ruhig abstoßen.
Und dann sollte man direkt noch heute alle arbeiten an der Marke Scout einstellen. Mal abgesehen, dass es extrem teuer ist eine Marke zu rebranden ist völlig ungewiss ob Scout bei den Amerikaner überhaupt ankommt. Und dann ist da ja noch der extrem große Mangel, dass man die Marke mit dem völlig falschen Antriebskonzept startet, welches bei den Amerikanern aktuell nicht gefragt ist. Selbst der Rettungsnagel Reev wird nur mit einen großvolumigen Motor in dem Markt funktionieren. Deswegen das Millionengrab Scout so schnell wie möglich beenden.
Und wenn man so darüber nachdenkt, könnte man dann gleich den ganzen Markt Nordamerika überdenken, da hier VW nie so richtig angekommen ist. Fahrzeuge mit den Stückzahlen aus den USA fallen in Europa mit Sicherheit den Rotstift zum Opfer, also dann auch weg damit in den USA wo es immer spezielle Technik benötigt.