Volkswagen: Es „tobt ein Machtkampf um die technologische Zukunft“

Volkswagen will sparen und die Partnerschaft mit Bosch war viel zu teuer, daher trennte man sich kurzerhand und machte sich auf die Suche nach einem neuen Partner für autonomes Fahren. Komplett alleine geht es nämlich auch nicht bei VW.

Volkswagen wird in Europa fündig

Doch wer wird die technische Basis im Konzern in Zukunft liefern? Nvidia? Nein, die sind laut Spiegel raus, denn mehrere Insider berichten, dass Wayve das Rennen um die Gunst des VW-Managements gemacht hat. Man ist preislich etwas attraktiver.

Wayve ist ein KI-Start-up aus UK, doch weder die noch Volkswagen wollten diese Partnerschaft bestätigen. Vermutlich folgt vor Jahresende die offizielle Meldung, an der man sicher schon sitzt. Nvidia könnte hier jedoch der Chip-Lieferant werden.

Weiterer Grund gegen Nvidia: Dort bietet man ein fortschrittliches und komplettes System an, welches kaum Zutun von VW benötigt hätte. Dann hätte man 1.000 der 1.200 der dafür angestellten Mitarbeiter bei der Cariad auch kündigen müssen.

Volkswagen streicht an allen Stellen

Laut Quelle tobt allerdings intern „ein Machtkampf um die technologische Zukunft“ bei den VW-Marken, es geht um Arbeitsplätze, um Partner, um den Stand der jeweiligen Technologie (man kann ja nicht nur günstig einkaufen, bei Marken wie Audi sind die Erwartungen größer) und um die Frage, was man selbst entwickelt.

Die Software-Sparte ist angezählt und laut Spiegel war sogar einst von einem „neu ausgerichtet“ in einer Pressemitteilung die Rede, was man doch entfernte. Es sieht aber so aus, als ob der VW-Konzern in seinem Sparplan vor allem die Entwicklung der Software als zu teuer einstuft. Ein „Machtkampf“, der sich rächen könnte.

Herbert Diess wollte sicher etwas zu viel, aber er hat erkannt, dass bald jeder gute und günstige Autos bauen kann, das sieht man sehr gut bei den Elektroautos aus China. Entscheidend ist also bald, wer die Software hinter der Hardware entwickelt.


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  1. Systemarchitekt 👋

    Ein fertiges System wäre ein Steuergerät mit voll funktionsfähiger Software das in der Zielarchitektur ohne Zutun von VW funktioniert. 1. Waymo liefert keine HW. 2. NVIDIA muss HW bereitstellen, die in die Bauräume passt und preislich wettbewerbsfähig ist. 3. Integration auf Steuergeräteebene 4. Integration auf EE und danach Fahrzeugeben 5. Homologation und Freigabe, sonst darf ein Fahrzeug nicht in den jeweiligen Markt gebracht werden. Das Ganze kann Waymo und NVIDIA nicht ohne massive Unterstützung aus dem VW Konzern leisten. Besonders die Integrations Schritte sind entscheidend, um eine Fahr fähige und freigabefähige Lösung zu bekommen. Diese Schritte sind notwendig für alle Unternehmen, die eine solche Lösung für einsetzen.

  2. kurgi 👋

    Das werden die bei VW auch noch versemmeln, befürchte ich.

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