Abo-Commerce erobert den Alltag

Das Abo-Commerce-Modell gewinnt im Onlinehandel an Bedeutung, bleibt aber bislang auf einen begrenzten Nutzerkreis beschränkt.
Abo-Commerce beschreibt Spar- oder Nachbestell-Abos, bei denen Produkte in festen Zeitabständen automatisch geliefert werden. Solche Modelle werden vor allem für Kosmetikartikel, Lebensmittel oder Haushaltswaren angeboten. Laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Bitkom nutzen 23 Prozent der Online-Shopper ab 16 Jahren in Deutschland mindestens ein entsprechendes Abo.
Die Mehrheit der Online-Käufer greift bislang nicht auf diese Angebote zurück. Rund 72 Prozent der Befragten geben an, keine Spar- oder Nachbestell-Abos zu verwenden. Abo-Modelle gehören damit für einen Teil der Verbraucher bereits zum Alltag, sind aber im Gesamtmarkt noch kein Standard.
Nutzung und Verteilung von Spar-Abos im Onlinehandel
Unter den Nutzern automatischer Nachbestellungen sind im Durchschnitt drei Abos aktiv. Mehr als ein Drittel der Abo-Shopper verwendet genau ein Abo, während knapp die Hälfte zwei bis vier Abos parallel nutzt. Ein kleinerer Teil von 16 Prozent hat mehr als vier laufende Spar-Abos.
Zentrale Ergebnisse der Befragung
- 23 Prozent der Online-Shopper nutzen mindestens ein Abo
- Durchschnittlich drei Abos pro Nutzer
- 72 Prozent verzichten vollständig auf Spar-Abos
Nach Einschätzung des Bitkom profitieren Verbraucher vor allem von Komfort und möglichen Preisvorteilen, während Händler ihre Planungssicherheit erhöhen können. Ich halte es für plausibel, dass sich Abo-Modelle nur dann stärker verbreiten, wenn für Kunden Transparenz und flexible Bedingungen klar erkennbar sind. Ich persönlich bin allerdings kein Freund dieser Art des Einkaufens.
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